Nasenbären-Abstieg 2013 – Gekämpft und doch verlorenRostocker Nasenbären

Nasenbären-Abstieg 2013 – Gekämpft und doch verlorenNasenbären-Abstieg 2013 – Gekämpft und doch verloren
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Mit einem 5:8 (2:3, 2:2, 1:3) verloren die Gäste von der Ostseeküste und steigen so nach nur einer Erstliga-Saison wieder ab. Nominell in die 2. Bundesliga Nord, aber es bleibt abzuwarten, was über den Winter alles passiert. Die Mannschaft muss neu formiert und sicher auch motiviert werden. Die zehn Nasenbären, die den anstrengenden Weg an den Niederrhein antraten, kann man nur bestätigen, dass sie mit wehenden Fahnen, Herz und viel Kampfgeist gegen den drohenden „Untergang in Form des Abstiegs“ kämpften. Nach dem 0:1 (4.) war es Kapitän Christian Herrmann, der eine Überzahlsituation zum 1:1-Ausgleich nutzte und nach Vorarbeit von Slava Koubenski einschoss. Rostock ging sogar durch Kristian Damgaard (Vorlage Christian Ciupka) mit 2:1 (14.) in Führung. Als die Gäste noch jubelten, schlugen die Hausherren aber zum 2:2 (14.) zurück und schafften kurz vor der ersten Pause noch den Führungstreffer zum 3:2-Zwischenstand. Im zweiten Teil dann eine ähnliche Konstellation, als Rostock nach zweimaliger Vorarbeit von Christian Ciupka zum 3:3 (24.) durch Søren Damgaard ausgleicht und durch Slava Koubenski gar mit 4:3 (33.) wieder in Front zieht. Aber wieder ein Sekundenschlaf in der Rostocker Abwehr. Sofort glichen die Skating Bears zum 4:4 (33.) aus und erzielen zwei Minuten später die 5:4-Führung. Die Rostocker Nasenbären steckten nicht auf, kämpfen um jeden Ball aber trafen erst wieder nach zwei weiteren Gegentoren. Das 5:7 (50.) durch Jürgen Brümmer (Vorlage Chris Otten) war dann der letzte Nasenbären-Treffer in der Erstligasaison 2013. Weitere Versuche der Gäste bis zur Schlusssirene scheiterten. So war es dann auch egal, dass die Einheimischen 50 Sekunden vor Schluss noch zum 8:5-Endstand einloggten. Für die Brisanz des Matches war es eine gutklassige und jederzeit anständige Partie mit nur sechs Strafzeiten für die Gastgeber und vier für die Gäste. Und fair wurde den Spielern, Trainern und Betreuern des Crefelder SC von den zehn aufrechten Nasenbären zum Klassenerhalt gratuliert. Man wünschte für die nächste Saison viel Erfolg.

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