Nachbarschafts-Play-off-Duell geht in die dritte RundeDuisburg Ducks unterliegen dem Crefelder SC

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Diesen Fehler haben die Skating Bears nicht wiederholt. In einem mitreißenden zweiten Viertelfinalspiel unterlagen die Duisburg Ducks nach dem 5:2-Sieg vor einer Woche nun dem Hauptrundensieger der Bundesliga mit 6:10 (1:3, 3:2, 2:5). Damit fällt die Entscheidung in der dritten Partie, die am Sonntag um 19 Uhr in der Krefelder Sporthalle Horkesgath stattfindet.

Die Ducks hatten durchaus die Gelegenheit, auch dieses Spiel zu gewinnen. „Ich kann wirklich nicht sagen, was da im ersten Drittel los war“, sagte Ducks-Stürmer Sebastian Schröder. „Aber danach haben wir es gut gemacht.“ Denn in den ersten 20 Minuten war von der starken Defensivleistung der Vorwoche nichts mehr zu spüren. Ganz im Gegenteil – teils legten die Hausherren den Krefeldern selbst die Treffer auf. „Im zweiten Drittel haben wir dann aber einen guten Job gemacht“, sagte Enten-Trainer Gordon Kindler. Denn nach exakt 33 Minuten hieß es statt 1:3 plötzlich 4:3 für Duisburg – die Freude währte aber nur zwölf Sekunden, da hatte der CSC wieder ausgeglichen.

Es bleibt das alte Leid der Ducks, nach einem Mittelbully in Windeseile ein Gegentor zu kassieren. Zu Beginn des Schlussabschnitts brauchten die Gäste gerade einmal sechs Sekunden, um das zwischenzeitliche 6:4 zu markieren. Doch auch die Ducks können es schnell: Die Tore zum 5:6 und 6:6 durch Luca Linde und Phil Grühn fielen innerhalb von sieben Sekunden. Danach jedoch riss Krefeld das Spiel an sich – großen Anteil daran hatte ein Duisburger: Dustin Diem erzielte in dieser Partie drei Tore und zwei Vorlagen und bot über 60 Minuten ein starkes Spiel. „Letzte Woche hat Duisburg das richtig gut gemacht, nun freue ich mich, dass wir eine sehr starke Leistung geboten haben“, sagte Bären-Trainer Fabian Peelen. Sein Duisburger Kollege Gordon Kindler ergänzte: „Uns war klar, dass dieses Spiel ganz anders laufen würde. Krefeld war deutlich aggressiver.“

Nun geht es am Sonntag wieder bei null los.

Tore: 0:1 (2:03) Reinberg (Fabian Zillen), 1:1 (2:34) Petry (Nachtwey), 1:2 (9:08) Fabian Zillen (Bleyer), 1:3 (13:42) Mackenstein, 2:3 (22:45) Behlau (Linde/4-3), 3:3 (31:08) Nachtwey (Petry), 4:3 (33:00) Nachtwey (Petry/4-3), 4:4 (33:12) Diem Schopp, 4:5 (38:19) Diem (Max Zillen), 4:6 (40:06) Schopp (Steinborn), 5:6 (44:45) Linde (Fiedler), 6:6 (44:52) Grühn (Neuhausen), 6:7 (48:57) Diem (Schopp), 6:8 (53:18) Steinborn (Diem/3-3), 6:9 (56:39) Max Zillen (Diem), 6:10 (59:59) Müller (Schopp/2-3, ENG). Strafen: Duisburg 16 + 5 (Behlau), Krefeld 18 + 5 (Steinborn).