Nach Sieg über Spitzenreiter jetzt auf zweitem Platz

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Im Spiel bei Spitzenreiter Lüneburg machten die Nasenbären im ersten Drittel gleich Nägel mit Köpfen. Aus einer sicheren Abwehr, in der Torhüter Felix Thomas nach langer Verletzungspause für 40 Minuten ein starkes Saisondebüt bot, und mit Angriffen wie auf dem Reißbrett vorgezeichnet, brachten sich die Gäste schnell mit 4:0 in Führung. Zunächst loggte Paul Paepke gleich in der ersten Minute ein und verwandelte Neuzugang Patrick Saggau, er spielt sonst Eishockey für Timmendorfer Strand, in der dritten Minuten einen Freistoß direkt in den rechten oberen Torwinkel. Spielertrainer Christian Ciupka legte bis zur 16. Minute zwei weitere Tore nach. Erst dann kam Lüneburg zum 1:4 (19.). Die Drittelpause war dann wohl Gift für die Nasenbären, die nicht mehr in Tritt kamen und den Anschlusstreffer zum 3:4 (26.) hinnehmen mussten. Doch Sascha Hainke hielt die Rostocker mit dem 5:3 (33.) im Spiel, als er eine Vorlage von Tony Walther aufnahm und eiskalt verwandelte. Die letzten 20 Spielminuten, in denen auch der Timmendorfer Eishockey-Torhüter Henry Thode sein Nasenbären-Debüt hatte, lief es für die Gäste wieder deutlich besser. Die Rostocker legten immer vor, Lüneburg konnte nur reagieren. So erzielte erneut Sascha Hainke aus einem Überzahlspiel das 6:4 (50.) und stellte Ronny Marquardt nach Vorlage von Paul Paepke drei Minuten vor Schluss den 7:5-Endstand her. So reichten zwei richtig starke Spielabschnitte dem Team von der Ostsee, um den Tabellenführer zu schlagen und ihn bis auf einen Punkt auf den Pelz zu rücken. Das Wochenendziel war mit diesem Sieg schon erfüllt.

Was Spielertrainer Christian Ciupka für die Partie gegen die Wale aus Bremerhaven vorausgesagt hatte, traf ein. Die Gastgeber mit der vollen Bank von 16 Akteuren erwiesen sich als sehr stark und nutzten die Vorteile der recht kleinen Spielfläche, um die Rostocker Nasenbären mit einem 9:13 nach Hause zu schicken. Ehe die nur mit acht Spielern angetretenen Gäste sich versahen, lagen sie schon nach dem ersten Drittel mit 0:5 hinten. Die Rostocker Defensive hatte etliche Probleme und so musste auch Keeper Henry Thode in seinem zweiten Spiel auf Rollen doch mächtig Lehrgeld zahlen. Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes kam immer mehr der Jetzt-erst-recht-Effekt bei den Nasenbären zum Tragen. Durch Treffer von Christian Ciupka (2), Sascha Hainke und Patrick Saggau spielten sich die Rostocker auf 4:7 heran. Der Rückstand vor dem letzten Drittel betrug beim Stand von 4:9 aber immer noch fünf Tore. Zu allem Unglück schied Sascha Hainke verletzt aus. Nicht nur er hatte kurz vor der Drittelpause etwas abbekommen, auch eines seiner Laufgeräte war gebrochen. So kämpften die Nasenbären in noch kleiner Besetzung bis zum Schluss, gewannen nach Toren von Paul Paepke (2), Christian Ciupka (2) und Jason Horst das letzte Drittel mit 5:4, jedoch nicht mehr das Spiel.


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