Nach erneuter Niederlage jetzt im AbstiegskellerRostocker Nasenbären

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Da bereits am Samstag der bis dato Vorletzte Crefelder SC beim letzten Bremerhaven Whales mit 14:6 erfolgreich war, tauschten Rostock und Krefeld die Plätze. Die Nasenbären sind jetzt mit nur sieben Punkten Tabellenelfter und damit im Abstiegskeller gelandet. Da trösten die Worte von Trainer Mario Breneizeris wenig, der da meinte, dass die entscheidenden Spiele für den Klassenerhalt gewonnen werden. Wenn der Coach die Partien gegen Bremerhaven (am 1. September in eigener Halle) und in Krefeld (am 14. September) meint, dann begibt er sich auf ganz dünnes Eis. Gegen denn Ligaprimus aus Iserlohn sahen die Hausherren gar nicht mal wie ein Absteiger aus. Aber die Nasenbären hatten im Verlauf der 60 Spielminuten wieder zu viele Schaltpausen, ließen selbst beste Möglichkeiten im Abschluss aus und leisteten sich absolut zu viele Strafen, was zu Umstellungen führte und den Druck auf das gegnerische Tor minderte. Ein kompaktes Team wie die Samurai aus Nordrhein-Westfalen, die am Sonnabend mit 5:9 in Bissendorf schon verloren hatten, nutzten diese Rostocker Schwächen erbarmungslos aus. So waren die Gastgeber noch gar nicht auf der Fläche, als es nach nur 42 Sekunden bereits 0:2 gegen sie stand. Was möglich ist, zeigten die Nasenbären dann im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts, als durch Treffer von Kristian Damgaard, Jürgen Brümmer und Søren Damgaard eine 3:2- Führung herausgespielt wurde. Christian Ciupka und zweimal Erik Heiduk hatten aufgelegt. Desolat dann wieder die Leistung im zweiten Drittel. Zwar brachte Kapitän Christian Herrmann die Rostock noch einmal mit 4:3 (28.) in Führung, jedoch fielen danach trotz guter Chancen keine Rostocker Treffer. Die Gäste erzielten jedoch drei weitere Tore. Im letzte Teil blieb Iserlohn dann immer mit zwei, drei und am Ende vier Toren vorne. Erik Haiduk zum 5:7 (43.), Paul Stratmann zum 6:8 (51.), Søren Damgaard zum 7:10 (56.) und Jürgen Brümmer zum 8:11 (60.) konnten immer nur verkürzen. Insgesamt war es von beiden Seiten ein recht durchwachsenes und kampfbetontes Spiel, in dem die Gäste letztendlich im entscheidenden Moment mehr Übersicht hatten und auch besser trafen. „Schlechter als das durchwachsene Spiel nur die Leistung der beiden Unparteiischen Uwe Bührer (Merdingen) und Sebastian Müller (Oldenburg), die keine einheitliche Linie fanden und oft nach lautstarken Zurufen von der Gäste-Bande entschieden. Insgesamt sehr einseitige 54 Strafminuten (einschließlich persönlicher und Matchstrafe) gegen die Nasenbären und lediglich 12 Minuten gegen die Samurai“, erklärten die Nasenbären in ihrer Pressemitteilung.

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