Nach Ahaus nun der Crefelder SC

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Große Enttäuschung, finstere Mienen und im wahrsten Sinne des Wortes völlig sprachloser Trainer: Nur eine Woche nach der als Ausrutscher deklarierten ersten Saisonniederlage bei den Ahauser Maidy Dogs unterlagen die Highlander Lüdenscheid auch bei den Skating Bears des Crefelder SC mit 5:6.

Dabei stellte die Pleite in der Sporthalle Horkesgath nahezu eine Kopie des Ahaus-Spieles dar: Die Bergstädter führten vor dem letzten Abschnitt bereits mit 5:2, ehe die Bären das Spiel noch zu ihren Gunsten drehten.

Mit einem gut aufgelegten Jiri Svejda legten die Highlander aus der Bergstadt einen Start nach Maß hin: Auf Vorlage des Tschechen bugsierte Elzner die Kugel in Überzahl zur Führung in die Maschen (4.), nur eine Minute später ließ Neuzugang Krüer das 2:0 folgen. Auch der Anschluss für die Haas-Truppe durch DEL-Crack Keussen (Krefeld Pinguine) schockte die Schotten nicht. Im Gegenteil: Zwei Svejda-Vorlagen nutzten Stein und Brozé zu einem beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung, der nach den Treffern von Eloo für den CSC und André Bruch für die Highlander auch zum Ende des Mittelabschnitts noch Bestand hatte.

Allein, die Führung der Gäste hätte durchaus höher ausfallen müssen, versiebten die Krause-Schützlinge am Niederrhein doch abermals eine Vielzahl von hochkarätigen Möglichkeiten.

Eine Aneinanderreihung von individuellen Fehlern sorgte derweil für die Wende: Erst leistete sich Otters einen Lapsus, der zum 3:5 führte, dann kullerte der Ball beim 4:5 von Opfermanns Skaterrolle aus ins Tor – auf einmal waren die Bären wieder im Spiel. Und nachdem die Referees Borutta und Kardas Brozé wegen eines Kniechecks eine fünfminütige Hinausstellung aufgebrummt hatten, nutzten Sdun und Eloo das Powerplay exzellent mit zwei Treffern in zwei Minuten. Der überraschende Knockout für die Highlander, der den Coach erst einmal in die Einsamkeit flüchten ließ.

Wiedergutmachung ist für die Bergstädter nun am Samstag angesagt, wenn das noch sieglose Tabellenschlusslicht Rostocker Nasenbären in der „It-Consulting-Arena“ gastiert (19.30 Uhr).


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