Nach 5:0 nur 7:7 gegen Lüdenscheid

Panther erzwingen drittes Spiel gegen LüdenscheidPanther erzwingen drittes Spiel gegen Lüdenscheid
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Drei Punkte holten die Bissendorfer Panther am vergangenen Wochenende in der Skaterhockey-Bundesliga. Zunächst gewann das Team aus der Wedemark mit 9:8 (3:0, 2:4, 4:4) gegen die Mendener Mambas, ehe ein 7:7 (2:0, 3:5, 2:2) gegen Tabellenführer Highlander Lüdenscheid gelang, der tags zuvor gegen Essen die erste Saisonniederlage kassierte.

Gegen den Vorletzten aus Menden schienen die Bissendorfer ohne die Stammkräfte Benjamin Hahnemann und Florian Surkemper von Anfang an nicht mit voller Konzentration auf dem Parkett zu sein. Dies rächte sich im ersten Drittel jedoch nicht, ging man doch auch so durch die Treffer von Tim Lücker, Tommy Sellmann und Stephan Nebel mit einem standesgemäßen 3:0 in die erste Pause.

Auch das zweite Drittel begann gut. Trotz einiger gefährlich vorgetragener Angriffe der Mendener war es der Panther Jan Dierking, der auf 4:0 erhöhen konnte. Dann jedoch kam auch ergebnistechnisch der Bruch ins Spiel der Bissendorfer. Die Mambas münzten nun die Räume, die ihnen bereits vorher gegeben wurden, auch in Tore um und konnten in diesem Drittel satte viermal einnetzen, wobei drei dieser Treffer auf das Konto von Karl Jasik gingen, dem insgesamt sogar vier Treffer gelangen. Die Truppe von Coach Jürgen Köhn hatte in dieser starken Phase der Gäste nur ein Tor von Jens Kornath zum zwischenzeitlichen 5:2 entgegenzusetzen. Nach dem zweiten Drittel stand ein 5:4 auf der Spieluhr.

Die Forderung des Trainergespanns, mehr auf den Mann zu gehen und viel mehr Einsatz ins Spiel zu investieren, setzten die Bissendorfer Anfang des letzten Drittels um. David Tözen und Markus Köppl stellten einen Drei-Tore-Vorsprung her. Wer jetzt gedacht hatte, dass dies den Wedemärkern nun endlich Sicherheit geben würde, der rieb sich in der Folgezeit verwundert die Augen. Nun spielten nur noch die Gäste und die Raubkatzen fielen wieder in ihren Trott zurück, die Gegenspieler nicht konsequent zu decken und den eigenen Einsatz zurückzufahren. Folgerichtig schafften die Mendener zwischen der 47. und 54. Spielminute den Ausgleich. Zum Glück für die Hausherren konnten Jan Dierking und der von der Strafbank kommende Liam Janotta auf 9:7 erhöhen. Auch der erneute Anschlusstreffer der Mambas 44 Sekunden vor Spielende konnte an den zwei Punkten der Panther nichts mehr ändern.

Am Sonntag kam es dann zum Topspiel der 1. Bundesliga Nord: Die Panther begrüßten den Tabellenführer aus Lüdenscheid, der mit all seinen Topspielern aus der internationalen Eishockeyszene angereist war. Trotz eines Fünf-Tore-Vorsprungs reichte es am Ende aufgrund eines zehnminütigen Tiefschlafs im zweiten Drittel nur zu einer Punkteteilung.

Die Wedemärker gingen hochmotiviert in die Partie, hatte man nach der 4:6-Hinspielniederlage gegen die Highlander doch noch eine Rechnung offen. Außerdem war der mögliche Tabellenplatz eins bei einem Sieg ein zusätzlicher Ansporn. Wieder mit den Leistungsträgern Benjamin Hahnemann und Florian Surkemper an Bord legten die Bissendorfer los wie die Feuerwehr und nichts erinnerte mehr an das schwache Spiel am Tag zuvor. Bereits in der ersten Spielminute traf Jan Dierking mit einem fulminanten Hammer zum 1:0. Die wenigen guten Angriffe der Highlander wurden durch die Abwehr gut geklärt oder waren sichere Beute von Jan-Philipp Fiege im Kasten der Raubkatzen. In der zwölften Spielminute zahlte sich das gute Spiel weiter aus und diesmal war es Hahnemann, der mit der Rückhand zum 2:0 einschob.

Es ging stark weiter, denn die Panther bauten die Führung durch die Tore von Sebastian Nickel, Markus Köppl und Tommy Sellmann auf 5:0 aus – doch dann leistete sich Bissendorf eine kollektive Ausziet, die Lüdenscheid zum 5:5-Ausgleich noch im zweiten Drittel nutzte. In den letzten 20 Minuten gingen die Gäste gar zweimal in Führung, doch Kann Dierking und Florian Surkempte sorgten schließlich für die Punkteteilung.

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