Moral stimmte – das Ergebnis nichtRhein-Main Patriots

Moral stimmte – das Ergebnis nichtMoral stimmte – das Ergebnis nicht
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Die Endphase der Saison hat begonnen und die Patriots zeigten gegen den Favoriten aus dem Sauerland ein Spiel, welches den Hausherren alles abverlangte. Mit 18 Spielern angetreten hatten die Hausherren den besseren Start. Die Patriots noch nicht richtig auf dem Platz, war es Pascal Poerschke nach zwölf Sekunden, der das gewonnene Bully zur 1:0-Führung für Iserlohn nutzte. Doch die Hessen waren nun wach und kamen durch Christian Trautmann in der sechsten Spielminute zum 1:1-Ausgleich. In der kleinen Iserlohner Heidehalle war das Spiel beider Teams von der Hektik geprägt, was die heimischen Sauerländer in der zehnten Minute durch Dominik Bialke zu nutzen wussten. In dieser Phase war Iserlohn spielbestimmend, doch durch gutes Positionsspiel und einem an diesem Abend starken Ingo Schwarz blieben die Patriots im Spiel.

Im zweiten Abschnitt erneut Iserlohn mit dem besseren Start, diesmal dauerte es bis zur 25. Spielminute, ehe Marius Riepe auf 3:1 erhöhte. Nach dem Treffer zum 4:1 durch Pascal Neumann in der 26. antworteten die Patriots prompt und so war es Christian Unger, der seine Farben 30 Sekunden später auf 4:2 wieder heranbrachte. Doch Iserlohn war hellwach und stellte ebenfalls in der 27. Spielminute in Person von Carsten Plate den alten Drei-Tore-Abstand wieder her.  Es bahnte sich die Vorentscheidung nach der Hälfte des Spiels für Iserlohn an, doch eine ungebrochene Moral und Leidenschaft der Patriots brachte die Wetterauer wieder zurück ins Spiel. Die Niddataler nun die bessere Mannschaft und Iserlohn schien sich auf ihrer Führung auszuruhen.  Jan Erik Bannenberg war es dann, der für seine Farben in der 33. auf 5:3 verkürzte. Weiter Druckvoll agierend die Patriots mit dem zu diesem Zeitpunkt verdienten Anschluss erneut durch Bannenberg 40 Sekunden vor Drittelende. Töteberg hatte Sekunden vor der Pausensirene den Ausgleich noch auf dem Schläger, doch so ging es mit diesem knappen Rückstand dann in die Pause

Die zahlreich aus der Wetterau angereisten Fans hofften auf eine Sensation im Schlussabschnitt, doch erneut eine kalte Dusche diesmal 36 Sekunden nach Wiederbeginn durch Pascal Neumann und dem Treffer zum 7:4 durch Wapnewski nach 45 Spielminuten ließen  die Hoffnung schwinden. Dennoch zeigten die Hessen weiter Moral und versuchten dem Spiel erneut eine Wendung zu geben, doch als Tim Linke in der 53. Zum 8:4 einschoss war es gelaufen. Das es aber auch auf den Gesamtauftritt in einem Play-off-Spiel ankommt, ist den Niddatalern bewusst und so kamen sie durch Hannes Ressel in Überzahl noch zum 8:5, ehe Pascal Neumann mit seinem dritten Treffer jegliche Zweifel am Iserlohner Sieg in Spiel 1eine der Best-of-Three-Serie perfekt machte.

Im zweiten Spiel am kommenden Samstag, 19 Uhr, in eigener Halle brauchen die Patriots nun einen Sieg, um in einem dann dritten Duell, erneut in Iserlohn, den Einzug ins Halbfinale zu erreichen. Trainer Patric Pfannmüller zeigte sich nach dem Spiel natürlich etwas enttäuscht, aber mit positivem Blick nach vorne: „Es war einer der besten Auftritte meiner Mannschaft in einem Auswärtsspiel in dieser Saison. Am Ende fehlte uns die Cleverness und auch etwas das Glück einen solchen Gegner auf dessen Platz zu schlagen. Für das Heimspiel am Samstag bin ich sehr zuversichtlich und gehe fest davon aus, dass wir am 13. Oktober  wieder hier in Iserlohn zum dritten Spiel auf dem Feld stehen werden. Die Serie ist noch lange nicht entschieden.“