Mit Sorgenfalten ins WochenendeUedesheim Chiefs

Mit Sorgenfalten ins WochenendeMit Sorgenfalten ins Wochenende
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Denn in beiden Spielen fehlen den Uedesheimern eine ganze Reihe wichtiger Spieler. Dennis Kobe hat sich im Spiel gegen Kaarst verletzt, Kapitän Raphael Scheu ist im Urlaub. Robert Eefting und Tim Schmitz sind privat verhindert. Zudem müssen die Matzken-Brüder und Stephan Kreuzmann am Sonntag auf dem Eis ran. Auch die „Stand-By“-Spieler Benni Meschke und Sebastian Schreiber stehen an diesem Wochenende nicht zur Verfügung.

„Jammern hilft nicht“, meint Mörsch. „Niemand hat gesagt, dass es einfach wird für uns. In dieser Situation müssen halt andere in die Bresche springen und zeigen, was sie können.“ Der Coach ist davon überzeugt, dass „wenn jeder 100 Prozent gibt, haben wir in beiden Spielen eine Chance.“

Sowohl Duisburg als auch die Patriots spielen am Wochenende erstmals in dieser Saison und sind schwer einzuschätzen. „Gegen Duisburg haben wir beim Turnier schon mal gespielt, das war eng wie immer in den letzten Jahren“, meint Mörsch. Letzte Saison gewannen beide Teams ihr Heimspiel jeweils mit einem Tor. Ein Wiedersehen wird es mit Christoph Clemens und Denis Nimako geben, der im Winter aus Essen zu den Ducks gewechselt ist.

Mörsch: „Alleine aufgrund des Heimspiels und der breite des Kaders ist Duisburg sicher der Favorit, aber wir fahren nicht chancenlos da hin.“

„Auf Augenhöhe“ sieht Mörsch seine (Rumpf-)Truppe am Sonntag gegen die Patriots. „Man kennt sich. Die sind jedes Jahr ein unangenehmer Gegner und werden es auch dieses Mal wieder sein.“ Letzte Saison gelang den Chiefs der bisher einzige Heimsieg (14:8) gegen die Hessen in vier Jahren.

Inwieweit die Patriots mit ihren Verstärkungen, die ebenfalls größtenteils vom Eishockey aus Bad Nauheim und Frankfurt kommen, anreisen, bleibt abzuwarten.

„Mit drei Punkten an diesem Wochenende könnten wir denke ich gut leben“, spekuliert Mörsch. „Jeden Punkt mehr nehmen wir gerne. Weniger wäre schlecht.“