Mit Problemen nach BissendorfFür die Chiefs wird es eng

Mit Problemen nach BissendorfMit Problemen nach Bissendorf
Lesedauer: ca. 1 Minute

Von der letzten Sonntag noch da gewesenen Motivation vor den letzten drei Spielen ist unter der Woche wenig übrig geblieben. „Wir haben Probleme, überhaupt einen vollen Kader mit nach Bissendorf zu nehmen“, hadert Coach Markus Krawinkel mit der Einstellung einiger seiner Spieler. „Einige andere haben eine überragende Einstellung, das muss man sagen. Wenn wir nicht genug sind, nehme ich ein paar Jungs aus der Zweiten mit. Wir werden schon irgendwie zwölf Spieler stellen können.“

Und dann hofft er auf einen Effekt, der er schon vorher in seiner Laufbahn öfter erlebt hat: „Wenn dann nur die spielen, die auch Lust und Spaß darauf haben, wenn sich der kleine Kern völlig zerreißt, kann man überraschende Ergebnisse erzielen. Wunder sind nicht unmöglich, das gilt auch im Skaterhockey.“ In der unendlich großen Halle der Panther ist allerdings in der Regel jedes frische Paar Beine eine gute Hilfe.

Ein weiterer Effekt, der durch das letzte Wochenende hervorgerufen wurde, ist jener: „Im Prinzip können wir jetzt ohne Druck frei aufspielen. Bissendorf kann das nicht, die kämpfen noch um die Play-offs. Vielleicht spielt uns das in die Karten.“ Derzeit stehen die Panther zwar noch auf Rang acht, aber der Vierkampf um zwei Plätze mit Atting, Lüdenscheid und Kassel ist in vollem Gange.

Das Hinspiel in Neuss gewannen die Panther mit 8:3, letztmals konnten die Chiefs 2012 ein Pünktchen aus Bissendorf entführen. Für Uedesheim wäre es unter den gegebenen Umständen sicherlich schon ein Erfolg, nicht nochmal derart unter die Räder zu kommen wie im letztjährigen Heimspiel (6:20) gegen die Niedersachsen. Krawinkel: „Die Situation ist schade, aber es ist, wie es ist. Wir werden unser Bestmögliches geben, und dann mal sehen, wozu es reicht.“