Mit einem Punkt auf Platz drei

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Den besseren Start hatten die Hessen, und so war es Hannes Ressel, der bereits in der zweiten Spielminute den Schuss von Marco Forster unhaltbar im Tor der Attinger zum 0:1 unterbringen konnte. Doch in der Anfangsphase merkte man sofort, dass die Wölfe kein Punktelieferant werden würden. Ihr Konterspiel auf der großen Spielfläche im heimischen Eisstadion in Straubing wussten sie zu nutzen. So auch in der vierten Minute durch Simon Bogner zum 1:1. Zu offensiv agierten die Patriots in dieser Phase des Spiels. Zwar konnte man durch Patric Pfannmüller (12.) in Überzahl erneut in Führung gehen, doch quasi im direkten Gegenzug konnte Atting erneut durch einen Konter den 2:2 Ausgleich (13.) wieder herstellen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel präsentierte sich eine besser organisierte Patriotsmannschaft. Der verdiente Lohn war der 3:2-Führungstreffer durch Hannes Ressel in der 34. Spielminute. Die Niddataler machten Druck und erarbeitete sich weitere zahlreiche Chancen. Die größten hatten Nico Becker und Christian Unger, die freistehend den Ball nicht im Tor der Wölfe unterbrachten.

Im letzten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag. Schon nach 17 Sekunden mussten die Patriots eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Marco Kluin wegen Check gegen den Kopf hinnehmen, welche Atting zum Ausgleich (44.) nutzte. Das Spiel wurde ruppiger. In der Folge gab es weitere Strafzeiten auf beiden Seiten. Die nächste ging an Atting und damit Powerplay für Assenheim. Marcel Patejdl war es, der diese nutzte, und den Ball zur erneuten Führung durch einen platzierten Schuss einschweißte (49.). Doch eine Minute später war es erneut Unachtsamkeit in der Defensive der Patriots und Atting konnte wieder ausgleichen. Das Spiel ging nun hin und her. Weitere Strafzeiten gegen Atting und so beförderte zwei Minuten später Patric Pfannmüller den Ball über die Linie. Nach weiteren 40 Sekunden erhöhte Marco Forster ebenfalls in Überzahl gar auf 6:4. Doch das Spiel war noch nicht gelaufen. Eine Minute später war es eine Unachtsamkeit von Schlussmann Ingo Schwarz im Tor der Patriots und Atting konnte zum 5:6 verkürzen. Eine weitere Strafzeit und ein Stellungsfehler bei einem Freistoß sollte auch den Ausgleich bringen. Marco Kluin musste erneut in die Kühlbox, und so war es erneut Simon Bogner, der zum Jubel der über 300 Zuschauer zum 6:6-Ausgleich einnetzte. Erneut hinten nicht aufgepasst kam Atting 60 Sekunden vor dem Ende zu einer weiteren Chance. Den Ball in der Ecke abgefangen ging Fabian Hillmeyer aufs Tor und schob zum 7:6 für Atting ein. Alles schien vorbei, doch die Patriots rissen sich noch einmal zusammen und erzwangen den am Ende verdienten Ausgleich durch Marcel Patejdl mit einem Schlagschuss aus 18 Metern.


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