Miners mit einem Fuß in der ersten LigaOberhausen besiegt Velbert nach Verlängerung

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Zwar startete das Spiel mit einem leichten Herantasten, was auch die Tore der Gäste in der dritten Minute und der Ausgleich nur eine Minute später nicht änderten. Doch es verwandelte sich zusehends in eine immer packendere Angelegenheit. Zwar konnten die Hausherren mit einer Zwei-Tore-Führung in die erste Pause gehen, doch kämpfte sich das Team aus Velbert immer wieder heran. Auch das 4:2 ließ die Commanders nicht verzweifeln. Sie erarbeiteten sich nicht nur den Ausgleich, sondern sogar die Führung durch Fabian Sondern. Dann war es wieder einmal Sebastian Schneider, der den Ausgleich machte und Marc-Andre Otten, welcher die erneute Führung für Oberhausen schoss. Zwei Minuten vor Ende des Spiels glichen die Gäste erneut aus. Es hieß Verlängerung.

In den zweimal zehn Minuten Verlängerung stand die Halle der Miners dann Kopf, die Fans beider Teams feuerten ihre Spieler lautstark an. Es ging immer wieder hoch und runter. Dauerbrenner auf dem Feld war Europameister Sebastian Schneider, der bereits in der regulären Spielzeit kaum das Feld verlassen hatte und auch in der Verlängerung fast durchgehend auf dem Feld war. Neben ihm waren auch Stephan Kreuzmann, Fabian Lenz, Dennis Nimako und Robert Eefting fast durchgängig auf dem blauen Court. Am Ende war es Stephan Kreuzmann, der mit drei Toren die Partie für die Miners entschied.

Mit dem ersten Sieg im Halbfinale stehen die Miners Oberhausen nun mit einem Fuß in der 1. Bundesliga. Am kommenden Samstag steigt in Velbert dann das zweite Halbfinalspiel. Bully ist um 19 Uhr.