Miners in Langenfeld gefordertOberhausen will nichts liegen lassen

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Bereits Anfang April, als die Miners zum Pokalspiel bei den Langenfeld Devils II antraten, konnten sie dort mit 14:2 gewinnen. Nun geht es in der regulären Saison gegen die ersten Herren aus Langenfeld weiter.

Die Teufel starteten mit vier Niederlagen in die Saison, diese resultierten jedoch aus einer unglücklichen Ausgangssituation; so spielte man je zwei Spiele gegen den Ligafavoriten Crefelder SC sowie die Sauerland Steel Bulls. Gerade die Spiele gegen Krefeld waren für Langenfelds Teamleiterin Tatjana Busch eine klare Sache: „Weder im Hin- noch im Rückspiel hätten wir Krefeld schlagen können.“ Die Spiele gegen die Sauerländer waren ausgeglichener, gingen aber am Ende auch verloren.

Die Ausgangssituation der Miners ist anders: Nimmt man die Pokalspiele hinzu, bestritten die Oberhausener in dieser Saison drei Spiele, die sie alle deutlich für sich entscheiden konnten. „In Langenfeld müssen wir uns nicht verstecken“, sagte Miners-Trainer Jan Bedrna bereits nach dem Heimspiel-Auftakt gegen Berlin.

Ein Sieg in Langenfeld wäre zudem für den Saisonverlauf wichtig, da diese Saison nur zwölf Spiele für die Oberhausener bereithält. Direkt am Anfang der Saison Punkte zu lassen, könnte sich am Ende rächen. Denn sollten die Bergleute unter die ersten vier Teams der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord kommen, würden sie in den kommenden Play-offs an einer Verzahnungsrunde gegen die vier besten Teams aus der 2. Bundesliga Süd teilnehmen. Mit Langenfeld wartet am Sonntag um 16 Uhr ein junger Gegner, der mit einigen erfahrenen Spielern gespickt ist. Das Team um Leiterin Tatjana Busch wird sicher alles daran setzen, ihren ersten Saisonsieg gegen die Aufsteiger aus Oberhausen zu erringen. Gespielt wird in der Sporthalle 1 des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.