Maidy Dogs kommen 3:6 unter die Räder

Maidy Dogs kommen 3:6 unter die RäderMaidy Dogs kommen 3:6 unter die Räder
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Auch unter dem neuen Trainergespann Mathmann / Neugebauer konnten die Ahauser Maidy Dogs ihre beinahe schon traditionelle Saisonauftaktschwäche nicht ablegen. Mit einer gerechtfertigten 3:6 (1:1, 0:1, 2:4)-Niederlage mussten der Meister der 2. Bundesliga Nord beim Mitaufsteiger in die Skaterhockey-Eliteklasse, den Salt City Boars Lüneburg, die Heimreise antreten.

Nachdem die Ahauser durch einen Stau mit Verspätung in Lüneburg ankamen, was zu einer verkürzten Aufwärmphase für die Maidy Dogs führte, konnte die Begegnung beginnen. Das erste Drittel verlief noch ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich einen Vorteil erspielen. Uns so ging es nach Treffern von Jonas Merten (Salt City Boars, 9.) und Matthias Leers (Maidy Dogs, 20.) in die Drittelpause. Mit zunehmender Spieldauer gewannen aber die Gastgeber die Oberhand in der gut gefüllten Halle und gewannen den zweiten Spielabschnitt nach einem Treffer von Dennis Schülke (36.). Auch im letzten Drittel konnten die Ahauser Maidy Dogs den Verlauf der Partie nicht mehr herumreißen, hier machte sich auch das Fehlen einiger Leistungsträger bemerkbar. Christoph Schlettert – gesperrt, Nico Spruck – verletzt, Sebastian Gunawan – privat verhindert und die beiden Juniorenspieler Stefan Schlettert und Christian Laing waren in ihrer Altersklasse im Einsatz. Dennoch hatte man sich mehr erwartet, doch die Lüneburger konnten nach Treffern von Wjatscheslaw Fritz (42.) und Sascha Fitzner (50.) einen sicheren 4:1-Vorsprung herausarbeiten, der auch nach dem erneuten Anschlusstreffer durch Sascha Könemann (51.) niemand in der Halle mehr an eine Wiederholung der Szenen aus dem Vorjahr glauben ließen. Damals war es den Maidy Dogs gelungen, das schon verloren geglaubte Spiel vier Sekunden vor Schluss auszugleichen und damit die Punkte für den Meistertitel zu sichern. Uns so stellte folgerichtig Marc Iwert in der 53. Spielminute den alten Drei-Tore-Vorsprung zum 5:2 wieder her. In der Schlussminute trafen noch Sven Carius für die Salt City Boars und erneut Sascha Könemann für die Ahauser Maidy Dogs zum verdienten Endstand von 3:6 aus Sicht der Maidy Dogs.

Als Fazit des Saisonauftakts verbleibt die Bestätigung, dass die Punkte in der 1. Bundesliga Nord für die Ahauser Maidy Dogs allesamt noch härter erkämpft werden müssen und dass jeder Punkt für den Klassenverbleib benötigt wird. Zu allem Übel stehen am kommenden Wochenende die Auswärtspartien beim amtierenden Deutschen Meister Duisburg Ducks und beim Pokal-Zweiten, den Bissendorfer Panthern, auf dem Spielplan. Eine Überraschung gelänge, wenn sich nach dem Wochenende noch eine Mannschaft in der Tabelle unter den Maidy Dogs befindet.