Letztes Heimspiel für die Chiefs in der Hauptrunde

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Von den eigenen Fans verabschieden will man sich allerdings noch nicht, in den Play-offs möchte man gerne nochmal auf die heimische Platte zurückkehren. Und nach den letzten Siegen sieht es ganz gut aus, was die diesjährige Endrunde betrifft. „Sieben Punkte aus den letzten sechs Spielen, dann sind wir sicher dabei.“

Gut möglich, dass auch weniger Punkte reichen werden, aber gestärkt durch ihre Serie von fünf Spielen ohne Niederlage, davon vier Siege und ein „gefühlter Sieg“ beim Unentschieden gegen Augsburg, wollen die Chiefs nochmal versuchen Rang fünf anzugreifen. „Das wird natürlich schwer, dafür müssten wir wohl auch in Bissendorf gewinnen“, so Coach Wolfgang Hellwig. „Aber wir werden alles dran setzen. Sonntag wollen wir Assenheim schlagen, dann sind wir an denen schon mal rechnerisch vorbei.“

Die Patriots sind nach durchwachsenem Saisonstart und einem darauf folgenden Zwischenspurt mit unter anderem einem 9:7 Heimsieg gegen die Chiefs und gegen Augsburg zuletzt wieder ins untere Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Drei durchaus überraschende Auswärtsniederlagen am Stück bei Teams, die in der Tabelle unter ihnen stehen (Lüdenscheid, Düsseldorf und Krefeld) haben nicht gerade im positiven Sinne Werbung für die Hessen gemacht, die derzeit auf Rang acht den letzten Play-off-Platz belegen.

Dabei haben sie neben den Nationalspielern Marcel Patejdl und Hannes Ressel eine gute und sehr ausgeglichene Truppe zusammen. Topscorer Jan Barta, Christian Unger und Marco Forster haben die Chiefs im Hinspiel auseinander genommen und ebenso wie Jan-Niklas Pietsch allesamt schon ein zweistelligen Punktekonto vorzuweisen.

Neben der Fortführung der Siegesserie gilt es für Uedesheim am Sonntag, eine andere Serie zu brechen: Seit ihrem Aufstieg im letzten Jahr haben die Patriots alle drei Spiele gegen die Chiefs gewinnen können. Dabei war das 9:7 in diesem Jahr das deutlichste aller Ergebnisse. Im letzten Jahr führten die Chiefs zwei Minuten vor dem Ende in Assenheim noch mit 6:5, nur um Sekunden vor dem Schlusspfiff das 6:7 zu kassieren. Zu Hause führte man sogar bereits mit 8:4, nach 60 Minuten stand es 8:9.

Hellwig: „Was gewesen ist interessiert uns nicht. Wir werden mit der gleichen Einstellung wie gegen Kaarst ins Spiel gehen und wollen die Patriots um jeden Preis schlagen.“ Dabei kann der Coach wie schon letzten Sonntag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und vier Reihen aufbieten. Nächste Woche, am 11. August, geht es für die Chiefs über den Rhein zu den Düsseldorf Rams.