Lebenszeichen von den Nasenbären

Da war mehr drinDa war mehr drin
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PRESSEINFORMATION

In der 1.

Skaterhockey-Bundesliga Nord lieferten die Rostocker Nasenbären am Sonnabend

bei den Berlin Buffalos trotz der 8:12 (3:5, 4:4, 1:3)-Niederlage eine

ordentliche Leistung ab. „Acht Treffer in einem Auswärtsmatch kann man durchaus

als ein Lebenszeichen von uns werten“, meinte auch Christian Ciupka. Er

markierte selbst drei Treffer und gab zwei Vorlagen. „Ein besseres Ergebnis lag

durchaus im Bereich des Möglichen, wenn da nicht unsere Schwächen in der

Defensive wären“, so der 29-jährige Angreifer.

 

Wie schon

in anderen Spielen zuvor waren es wieder die Anfangsminuten, die den Rostockern

einen Punktgewinn vermasselte. Sie waren einfach nicht gleich bei der Sache.

Besonders das Abwehrverhalten stimmte nicht, da stand es nach fünf Spielminuten

schon 0:4. Mit einer Auszeit sortierten sich die Nasenbären neu. Und das erfolgreich,

denn zwischen der neunten und zwölften Minute schafften die Gäste von der Küste

den Anschluss zum 3:4. Zunächst traf Christian Herrmann nach Vorarbeit von

Christian Ciupka, dann zweimal Christian Ciupka, der in der zehnten Minute eine

Vorlage von Christian Herrmann nutze, und zwei Minuten später auch den Pass von

Sascha Hainke zum Anschlusstreffer sicher verwandelte. Berlin konterte aber

sofort zum 5:3 (14.). Der erneute Rostocker Anschluss oder gar Ausgleich wollte

im ersten Drittel trotz einiger Chancen nicht mehr fallen. Im zweiten

Spielabschnitt agierten die Nasenbären mit den Buffalos jederzeit auf

Augenhöhe, schafften aber kein Break. Berlin legte bis zum 9:7 immer vor,

Rostock konnte trotz der vier Treffer nur nachziehen. So mit dem 4:6 (24.)

durch Sascha Hainke, dem 5:7 (34.) durch Christian Herrmann, dem 6:8 (38.)

wieder durch Sascha Heinke und dem 7:9 (40.) durch Christian Ciupka. Im letzten

Drittel blieb der Zwei-Tore-Rückstand bis zum 8:10 (51.), als Martin Russnak

ein Anspiel von Sascha Heinke aufnahm und verwandelte. Die Schlussphase gehörte

dann den personell und konditionell leicht überlegenen Gastgebern aus Berlin.

Sie legten noch zum 8:12-Abschlussstand nach.