Lakers setzen sich auf Platz eins fest

Lakers überraschen gegen BerlinLakers überraschen gegen Berlin
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PRESSEINFORMATION

Die Bochum Lakers mussten sich

am Wochenende mit den Toppteams des Nordens in der 2. Skaterhockey-Bundesliga

messen. Die Cracks der Bochum Lakers reisten am Samstag nach Wilhelmshaven zu

den Jade Warriors. Trainer Andrei Dmitiev reiste bereits zwei Tage eher an,

hatte er im Laufe seiner Eishockeykarriere doch vier Jahre am Jadebusen

verbracht, und besuchte dort viele Freunde. Auch in der aktuellen Mannschaft

aus Wilhelmshaven gab es viele bekannte Gesichter im Team und an der Bande aber

auf dem Feld sollte das Bochumer Team keine Geschenke verteilen, sondern zwei

Punkte entführen. In der gut besuchten Halle hatten die Lakers zwar zunächst

das Nachsehen, schoss der Gastgeber das erste Tor bereits in der dritten

Minute. Aber in der siebten Minute legte Gordon Schukies quer auf Dominic Doden

und dieser netzte zum Ausgleich ein. Karl Jasik und erneut Dominic Doden trafen

noch im ersten Drittel zur Bochumer 3:1-Führung. Im Mitteldrittel konnte

Trainersohn Alexej Dmitiev gleich zwei Tore in Folge erzielen und brachte

Bochum auf die Siegerstrasse. Im Schlussdrittel musste Bochums Goalie Eike

Paulmann noch einen Treffer von Wilhelmshaven hinnehmen, aber mehr Treffer

konnte das Heimteam nicht mehr erzielen. „Bochums Spielweise ist sehr offensiv

ausgelegt“, bilanzierte Trainer Andrei Dmitriev, „leider oft zum Nachteil

unserer Torhüter, die noch zu oft allein gelassen werden.“ Aber diese

Spielweise schenkte den Gastgebern am Samstag im letzten Drittel noch vier Tore

ein. Teamassistent Simon Schettler traf als erster zum zwischenzeitlichen 6:4.

Gefolgt wieder von stark aufgelegten Alexej Dmitriev, der gleich wieder doppelt

traf. Beide Tore wurden von Dominiic Doden aufgelegt, welcher wieder nach

Menikusproblemen voll im Training steckt und langsam in Hochform kommt. Den

Schlusspunkt setze Karl Jasik, der kompromisslos zum 9:5-Sieg der Lakers

einschoss.


Einen Tag später stand bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Zu Gast in

der Bochumer Harpener Heide waren die Hamburg Sharks, die auf Platz vier der 2.

Bundesliga Nord stehen. Das Bochumer Team hatte nach der Rückkehr am späten

Samstagabend von der Wilhelmshavenreise lediglich 15 Stunden Zeit zum

verschnaufen. Den 12 Bochumer Akteuren war aber keine Schwäche anzusehen. Ganz

im Genteil im ersten Drittel brannten die Lakers ein Offensivfeuerwerk ab,

welches schon Erstligaformat hatte. Gleich mit 6:1 wurden Hamburg die Grenzen

deutlich aufgezeigt. Nach dem Auftakttor von Alexej Dmitiev, folgten zwei Tore

von Domic Doden, gefolgt von einem Schlagschuss von Simon Schettler. Beim 5:1

durch Karl Jasik kam die Vorlage von Dominic Doden, der hinter dem Tor stehend

auf den richtigen Moment zum Pass gefühlte zwei Minuten wartete, aber dann ging

es alles ganz schnell. Pass - Schuss - Tor binnen Bruchteile einer Sekunde. Den

6:1 Pausenstand schoss Captain Christian Hennecke mit einem sehenswerten

Schlagschuss nach Zuspiel von Karl Jasik. Im Mitteldrittel traf Simon Schettler

per Doppelschlag. Das Sturmduo Doden/Dmitriev sorgte im Zusammenspiel für einen

weiteren sehenswerten Treffer, gefolgt wieder durch ein Tor vom Captain

Hennecke zum zwischenzeitlichen 10:3 für Bochum. In der Folge ruhten sich die

Lakers nun doch sichtbar aus und das Angriffsfeuerwerk wurde auf Sparflamme

runtergefahren. Der Doppelspieltag hatte doch Kraft gekostet. Die Goalies Balkenohl

und Paulmann, die sich die Spielzeit teilten, hatten genügend Möglichkeiten

sich auszuzeichnen, wurden sie doch wieder oft in der Defensive etwas allein

gelassen. So verloren zwar die Lakers das letzte Drittel mit 1:3, Bochums

Treffer erzielte nach Zuspiel von Marcus Müller wieder der Torjäger Dominic

Doden, das Spiel ging aber an die Lakers. Mit dem Endstand von 11:6 wurde der

neunte Sieg in Folge für die Lakers eingefahren. Damit führen die Bochum Lakers

die 2. Bundesliga Nord souverän mit sieben Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz

an. Die beiden „Nordhürden wurde vom Team bestens gemeistert und der Aufstieg

in die höchste Spielklasse, der 1. Bundesliga, ist nun das erklärte Ziel und

auch nicht mehr unerreichbar. Trotz der hohen Kosten für unser reines

Amateuerteam möchte man in Bochum nun die Meisterschaft und den Aufsteig

anpeilen und umsetzen“, resümierte Lakers-Vorsitzenden Olaf Kowalewski.