Lakers kommen in Berlin unter die Räder

Lakers kommen in Berlin unter die RäderLakers kommen in Berlin unter die Räder
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Direkt zum Spielbeginn bekamen die Lakers eine kalte Dusche, indem bereits nach 16 Sekunden Jörg Müller nach Vorlage von Nationalstürmer Paul Fiedler traf. 50 Sekunden später war es Fabian Rudloff, der auf 2:0 erhöhte. Die Lakers schüttelten sich kurz und gaben ihr Bestes, um Schlimmeres zu verhindern. Die Berliner starteten einen Angriff nach dem anderen und die Verteidiger um Torwart Oliver Winter hatten alle Hände voll zu tun. In der elften Spielminute war es dann Max Oschewski, der einen Abwehrfehler zum 3:0 nutzte. Die Lakers waren sehr zufrieden mit der Leistung im ersten Drittel, spielen doch die meisten mitgereisten Spieler in der 4. Liga.

Das zweite Drittel begann wie das erste: Sturmlauf der Berliner. So war es nach einer Minute AHL-Spieler Marcel Müller, der sein erstes von sieben Toren erzielte. Da die Kräfte der Lakers langsam dem Ende zugingen, hatten die Buffalos immer leichteres Spiel mit den Bochumern. So erzielten die Berliner weitere sieben Tore zum 11:0, darunter vier Tore von Nationalspieler und Kapitän Paul Fiedler.

Auch im letzten Drittel waren die Lakers ohne Chance gegen die starken Berliner. Die Buffalos erzielten Tor um Tor und die Lakers konnten dem nichts entgegensetzen. In der 50. Spielminute wechselten die Lakers beim Stande von 15:0 den Torwart. Mit Jastine Borgmann kam die Ex-Damennationaltorhüterin ins Tor. Nach zwei Jahren Verletzungspause bekam sie erstmals wieder Spielpraxis und wurde ins kalte Hockeywasser geschickt. Sie musste noch weitere neun Tore in zehn Minuten hinnehmen. Den Ehrentreffer für die Bochum Lakers erzielte Julian Humke auf Zuspiel von Maximilian Voß.

Zehn Sekunden vor Schluss erhielt Julian Humke noch eine unnötige Fünf-Minuten-Strafe wegen Bandenchecks von den guten Schiedsrichtern Pipke und Klüting. Am Ende eines sehr fairen Bundesligaspiels hieß es dann 24:1 für Berlin.