Krefeld bleibt in der 1. BundesligaCrefelder SC

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Das Abstiegsfinale zwischen den Skating Bears und den Nasenbären konnte erst mit 90-minütiger Verspätung begonnen werden. Wie schon eine Woche zuvor beim Auswärtsspiel in Iserlohn hatten die Nasenbären erhebliche Anreiseprobleme. Mit neun Feldspielern und einem Goalie hatten sie die weite Reise von der Ostsee an den Niederrhein angetreten und standen permanent im Stau.

Die Ausgangslage war klar, die Skating Bears brauchten einen Sieg in der regulären Spielzeit. Rostock ging hellwach in die Partie hatte in der ersten Minute eine Großchance, die Christian Kramer  grandios entschärfte. Kurz darauf musste ein Krefelder auf die Strafbank. In der Unterzahl verletzte er sich und musste durch Patrick Wegener ersetzt werden. Der musste gleich sein ganzes Können aufbieten, um eine weitere Großchance der Gäste zu vereiteln. Die Bears kamen nicht richtig in die Partie. Ein Entlastungsangriff in der fünften Minute brachte das überraschende 1:0 für die Skating Bears. Sebastian Busch hatte schön mit der Rückhand den Gästegoalie verladen. In der achten Minute durften sich die Bears zum ersten Mal in Überzahl versuchen und erspielten sich gute Chancen, konnten den Rostocker Goalie aber nicht überwinden. Kurz darauf musste ein Krefelder auf die Strafbank. Die Überzahl nutzten die Nasenbären zum 1:1 durch Christian Heimann. In der 14. Minute gingen dann die Gäste durch einen fragwürdigen Treffer in Führung, der Ball ging an die Latte, auf die Linie und raus. Im Gegenzug jagte Tim Bothe den Ball in den rechten Winkel zum Ausgleich. In der 19. Minute musste ein Nasenbär in die Kühlbox. Erneut spielten die bears ein gutes Power-Play und wurden belohnt. Sebastian Müller nahm Maß und vollstreckte zum 3:2 für die Skating Bears. So ging es dann auch in die Pause.

Die Bears kamen deutlich frischer aus der Kabine, erspielten sich gute Chancen konnten sie aber nicht nutzen. Bei drei gegen drei nutzte Sören Damgard eine 1:0-Situation zum Ausgleich für Rostock. Die Bears machten weiter Druck, erspielten sich aber zunächst kaum Chancen. In der zehnten Minute reagierte Rostocks Goalie gleich dreimal überragend. Danach musste erneut ein Krefelder auf die Strafbank. Ein erneuter Konter nach einem vorhergegangenen Foul eines Rostockers führte zur erneute Führung für die Gäste. Aber die Bears steckten nicht auf. Direkt im Gegenzug legte Sebastian Busch schön vor das Rostocker Tor, wo Verteidiger Max Zillen goldrichtig stand und einnetzte. Eine Traumkombination von Dennis Winkels und Max Zillen bracht nur wenige Augenblicke später das 5:4 für die Bears. Erneut traf Max Zillen sicher. Die Bears versuchten noch einen nachzulegen, scheiterten aber immer wieder am Starken Rostocker Goalie. Auf der Seite des CSC zeigte Patrick Wegener eine ebenso glänzende Leistung.

Nun ging es ins letzte Drittel, Rostock musste kommen, brauchte ja einen Punkt. Aber zunächst waren die Bears am Zug, machten weiter Druck. Doch Rostock wurde nun aggressiver und überhaupt nicht müde. Diesmal waren es die Bears die Kontern mussten und dies taten sie erfolgreich in der 44. Minute. Die starke Vorlage von Max Wilk vollstreckte Dennis Holthausen mühelos. Keine halbe Minute später ein nahezu gleicher Angriff. Diesmal legte Sebastian Müller auf und Andre Kammen netzte ein. Noch fünfzehn Minuten, nur die Ruhe bewahren und keine Strafen kassieren. Rostock müsste nun aufmachen. Bei drei gegen drei in der zehnten Minute konnten die Nasenbären dann auf 7:5 verkürzen. Kurz zuvor scheiterten die Bears bei 1:0 am Goalie der Nasenbären. Noch neun Minuten. Eine weitere Strafe gegen Krefeld, brachte die Bears in arge Bedrängnis. Und noch sieben Minuten. Krefeld wieder komplett und noch sechs Minuten. Die Bears zerstörten nun gut, fuhren gute Konter, konnten aber leider nicht erhöhen. Und noch zwei Minuten. Aus dem Gewühl in der Ecke hinter dem eigenen Tor erzielte Max Zillen 50 Sekunden vor dem Schluss das alles entscheidende Tor zum Glück – zur Bundesliga 2014.

Die zweiten Herren besiegte in einer nicht minder spannenden Partie in der 2. Bundesliga im fairen Lokalderby gegen die Bockumer Bulldogs mit 6:4. Für die Bears dürfte dies auch in der 2. Bundesliga der Klassenerhalt sein. Mit nun sechs Punkten Vorsprung vor den Bulldogs können nun nur noch die Bissendorfer Panther II die Bears überholen, braucht dafür aber ausschließlich Siege.

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