Klare Sache für die Chiefs

Chiefs unterliegen Angstgegner KölnChiefs unterliegen Angstgegner Köln
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Erwartungsgemäß wenig Probleme hatten die Uedesheim Chiefs am Sonntag in ihrem Heimspiel in der Skaterhockey-Bundesliga gegen die Hotdogs Bräunlingen. Mit 12:2 (3:0, 2:0, 7:2) wurden die Süddeutschen vor rund 150 Zuschauern im „Chiefs-Garden“ besiegt. Der verletzte Olli Derigs vertrat den verhinderten Mario Gundlach als Coach an der Bande, für ihn stand Thomas Nilgen von Beginn an im Uedesheimer Kasten. Ebenso verzichten mussten die Chiefs auf Stürmer Sebastian Klerings, der dem Spiel nach seiner gelb-roten Karte aus dem Schwabmünchen-Spiel nur als Zuschauer beiwohnen durfte.

Doch auch ohne diese beiden Stammspieler machten die drei Reihen der Chiefs von Beginn an Druck und zwangen die Gäste mehr oder weniger nur zu permanentem Herausschlagen des Balles aus der Gefahrenzone. Erstmals ins Schwarze traf Marcel Handrich, der in der fünften Minute das erste Überzahlspiel nutzte und einen Pass von Paddy Komor per Direktabnahme genau in den Winkel des Bräunlinger Tores setzte. In der Folge stand immer wieder Markus Wehrle, seines Zeichens Keeper der Hotdogs, im Mittelpunkt der Partie. Immer wieder vereitelte er eine höhere Führung der Chiefs und brachte die Uedesheimer Angreifer dadurch leicht aus dem Konzept. So gelang das 2:0 erst in der 19. Minute, wobei Torschütze Dave Leverenz von einem groben Schnitzer der Gäste profitierte und nur noch einschieben musste.

Wahrscheinlich noch geschockt über die Nachlässigkeit seiner Vorderleute sah Wehrle nur wenige Sekunden später ziemlich alt aus, als ein Schlagschuss von Holger Diekneite flach in der langen Ecke einschlug (3:0 / 19.). Thomas Nilgen hatte bis dahin einen eher ruhigen Nachmittag im Uedesheimer Tor verlebt. Viel kam nicht in seine Richtung, aber wenn er gefragt war, war Nilgen immer zur Stelle. Wie erwartet war den Hotdogs damit früh der Zahn gezogen, aber das Spiel wurde von beiden Seiten weiter hart geführt und kein Zentimeter Boden wurde dem Gegner gegönnt. Nach einer guten halben Stunde fiel dann der nächste Treffer für die Chiefs, erneut traf Leverenz nach einem feinen Zuspiel von Patrick Kalinowski (4:0 / 31.). Vom giftigen Spiel der Gäste angesteckt wanderten nun auch immer wieder die Chiefs auf die Strafbank, doch selbst in Überzahl konnten die Hotdogs kaum Torgefahr ausüben. Im Gegenteil: Kapitän Marcel Mörsch konnte in Unterzahl ein Zuspiel von Benny Handrich zum 5:0 verwerten (35.) und damit auch den Pausenstand nach 40 Minuten herstellen.

Im letzten Drittel wollten die Chiefs dann nur noch zaubern, wurden aber zu Beginn gleich doppelt geschockt: Zunächst traf Thomas Hutmacher mit einem verdeckten Schlagschuss zum 5:1 (41.). Zwei Minuten später war erneut Hutmacher erfolgreich, dessen Schuss in Überzahl von einem Uedesheimer Schuh abgefälscht wurde und ebenso unhaltbar wie das 5:1 für Nilgen im unteren Eck einschlug (5:2 / 43.). Doch davon ließen sich die Uedesheimer wenig beeindrucken. In den verbleibenden Minuten waren sie ihren Gegnern nicht nur spielerisch, sondern auch konditionell mehr als überlegen. Teilweise schafften die Gäste nicht mal einen Befreiungsschlag weiter als bis zur Mittellinie, und da auch der zum letzten Drittel frisch eingewechselte Keeper Dominik Müller nicht immer eine gute Figur abgab, hagelte es Uedesheimer Treffer nun fast im Minutentakt. Benny Handrich traf auf Zuspiel von Mörsch zum 6:2 (45.), Sebastian Muhs nach tollem Solo und vorherigem Pass von Paddy Komor zum 7:2 (48.). Kurz darauf war Benny Handrich gleich zwei Mal der Passgeber und legte seinem Bruder Marcel (8:2 / 50.) und kurz darauf in Überzahl Bastian Remer (9:2 / 53.) die nächsten Treffer auf. Es folgte ein weiteres Solo, André Ringl marschierte „from coast to coast“ und netzte cool zum 10:2 ein (53.). Die Vorlage zu diesem Treffer kam von Diekneite. Uedesheim’s Topscorer Marcel Handrich zeichnete sich dann für die letzten beiden Chiefs-Treffer verantwortlich. Zuerst verwandelte er auf Zuspiel seines Bruders Benny (11:2 / 55.), exakt eine Minute vor dem Ende der Partie war er dann mit einem Solo zur Stelle und besorgte den 12:2-Endstand (60.).

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