Kerpen enttäuscht in Winnenden

Sieg ohne GlanzSieg ohne Glanz
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Am Samstag bestritten die Kerpen Barracudas ihr erstes Auswärtsspiel der Sasion 2009 in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd. Dabei musste Coach Veit Szpak auf vier Spieler verzichten. Am Ende stand gegen die Starfighters Winnenden eine 3:5-Niederlage.

Kerpen began kontrolliert und druckvoll. Dementsprechend wurden die Hausherren zu Fehlern gezwungen. So auch beim 1:0 für Kerpen, als André Berens einen Pass des SVW abfängt und direkt ins Tor lenkt. Danach Winnenden mit einer kurzen Druckphase. Doch ein starker Marco Schmidt verhindert Schlimmeres. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mit leichtem Feldvorteil für die Barracudas. Aber bis zur Pause sollte kein Tor mehr fallen.

Im zweiten Drittel kam Kerpen zu passiv aus der der Kabine. Winnenden hingegen kämpferisch. Das zahlte sich aus. Bereits nach 52 Sekunden fällt der Ausgleich durch Tobias Weiß. Nur zwei Minuten später fälscht Martin Schöpfer einen Schuss von Wayne D. Kern ab und es steht 2:1 für Winnenden. In der 29. Minute versuchte Kerpen, über den Kampf zurück ins Spiel zu kommen und landete prompt auf der Strafbank. Doch in Unterzahl schafft Christian Miltz nach Querpass von Rafael Rutkowski den 2:2-Ausgleich. Allerdings fand Kerpen nicht mehr zurück ins Spiel. Die Starfighter kämpften die Barracudas regelrecht nieder. Dazu kam eine eklatante Chancenverwertung. Dementsprechend ging die Partie mit 2:2 in die Drittelpause.

Im letzten Drittel dann die erste Überzahl für den SSK. Aber erneut erzielte das Team in Unterzahl den Treffer. Kern nutzte die Arbeitsverweigerung der Kerpener Überzahlformation zum 3:2. In der 46. Minute kam die Antwort der Barracudas. Jan Körfgen mit dem Ausgleich durch eine schöne Einzelleistung. Allerdings sollte heute nicht individuelle Klasse entscheiden, sondern mannschaftliche Geschlossenheit. So kam Winnenden in der 52. Minute bei Überzahl zur verdienten Führung durch einen Schlagschuss von Kapitän Andreas Potisk. Kerpen weiter bemüht, aber glücklos. Dem SVW boten sich Räume zum Kontern und so kam es in der 55. Minute zur Entscheidung. Tobias Weiß nutzte einen Abpraller zum 5:3-Endstand.