Keine Tore, keine Punkte

Keine Tore, keine PunkteKeine Tore, keine Punkte
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Nichts war zu merken vom übertriebenen Respekt gegenüber Köln, an die man aus der letzten Saison keine guten Erinnerungen hatte. Beide Spiele gingen jeweils zweistellig verloren und auch emotional waren das keine Freundschaftsanfragen. Kompakt stehend und sich selbst immer wieder gute Chancen erarbeitend blieb es nach den ersten 20 Minuten bei einem leistungsgerechten 0:0.

Im zweiten Abschnitt war es die vierte Überzahlsituation der Gastgeber, die Kai Esser zum 1:0 nutzen konnte. In der Folge hatten die Patriots einige Torchancen, doch oftmals scheiterte man an der Schussgenauigkeit. Die Rheinos machten es besser und so war Tobias Adam in der 29. Spielminute zur Stelle und traf zum 2:0. Danach brachte Jan Barta die Niddataler in Überzahl auf 1:2 heran. Die Patriots verloren nun aber ihre Linie standen nicht mehr so kompakt in der Defensive; und auch im Sturm sollte die Chancenverwertung weiter das große Manko im Spiel der Hessen bleiben. 36 Minuten waren gespielt, da nutzte Kevin Heller ein Loch der weit aufgerückten Patriots-Hintermannschaft zum 3:1. Nur 100 Sekunden später konnte Jan Niklas Pietsch Marc Baumgarth überwinden und den Anschluss zum 2:3 wieder herstellen. Die Freude währte nicht lange, denn noch kurz vor Drittelende war es erneut Kevin Heller, der den alten Zwei-Tore-Rückstand wieder herstellte.

Im Schlussabschnitt wollte man noch einmal herankommen. Auch das 5:2 durch Rene Müller 90 Sekunden nach Wiederbeginn tat den Bemühungen der Niddataler keinen Abbruch. Die Belohnung folgte: Pierre Wex mit dem 3:5 in der 43. Spielminute. Die Patriots machten weiter Druck und Köln konterte. Mit Erfolg. Michael Kemmerling traf in der 47. Minute zum 6:3. Als Jan Niklas Pietsch mit seinem zweiten Treffer Assenheim noch einmal auf 4:6 heranbrachte, keimte wieder Hoffnung auf, doch 40 Sekunden vor Schluss besorgte Robin Weisheit mit seinem Empty-Net-Goal die endgültige Entscheidung zum 7:4-Endstand.

„Schade, wir haben viel investiert und waren trotz des harten Spiels vom Vortag konditionell absolut auf Augenhöhe mit Köln, die am Samstag spielfrei waren. Aber Gegentore zu den schlechtesten Zeitpunkten und eine mehr als bescheidene Chancenverwertung lassen kein besseres Ergebnis zu“, sagte Trainer Patric Pfannmüller. In der kommenden Woche steht für die Bundesligatruppe lediglich am 1. Mai das Pokalspiel der dritten Runde in Bad Friedrichshall auf dem Programm. In der Bundesliga geht es für die Patriots am 12. Mai mit dem Heimspiel gegen Iserlohn weiter. Spielbeginn ist 19 Uhr.