Keine Punkte in Aachen

Keine Punkte in AachenKeine Punkte in Aachen
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Bei dem Liganeuling aus Aachen rechneten sich die Devils gute Chancen auf zwei Punkte aus. Begründet war diese Hoffnung durch die personelle Verstärkung der Teufel aus der ersten Liga, namentlich: Melkko, Stein und Diekelmann. Zusätzlich machte die gute Leistung aus der Saisonvorbereitung und vom Pokalspiel Mut. In Aachen wurden die Teufel schnell unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt.

Zu Beginn fanden die Langenfelder nicht ins Spiel und waren überrascht von den früh angreifenden Aachenern. Verdienter weise gingen die Gastgeber nach sieben Minuten erstmalig in Führung. In der Folge fingen sich die Teufel und hatten nun deutlich mehr Spielanteile. Markus Kruber (9.), Tim Dorneth (12.) und Kurt de Giorgi (17.) besorgten durch ihre Treffer die 3:1 Pausenführung.

Als zu Beginn des zweiten Drittels Björn Diekelmann auf 4:1 für Langenfeld erhöhte, sah es so aus, als würden die Devils dieses Spiel locker nach Hause fahren. Dieses Gefühl schien sich auf die Spieler der SGL zu übertragen, die in der Folge nur noch locker agierten. Aachen witterte seine Chance und drehte auf, die Teufel hatten einen fünfzehnminütigen kollektiven Blackout. Sie haderten mit vielen Schiedsrichterentscheidungen und vor allem mit sich selbst. Aachen traf sieben Mal in Folge und drehte das Spiel. Mit einem 8:4 Rückstand und hängenden Köpfen gingen die Devils in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt fingen sich die Teufel erneut. Das mangelhafte Stellungsspiel blieb zwar nun aus, dennoch gelang den Langenfeldern, gegen weiterhin laufstarke Aachener, nur selten ein guter Spielaufbau. Obwohl nun wieder die Devils am Drücker waren, reichte es nicht um das Spiel nochmals zu Wenden. Grund hierfür war auch eine erschreckend schlechte Chancenverwertung. Nur Tommy Melkko (42.) und Tim Dorneth (44.) gelang es noch den Aachener Keeper zu überwinden.  Die Schussoffensive wurde durch den letzten Treffer der Hausherren zum 9:6 zunichte gemacht.

Vor Devils Coach, Lars Kehren, liegt viel Arbeit um seine Teufel wieder auf die Spur zu bringen. Viel Zeit hat er dafür nicht. Bereits am nächsten Wochenende erwarten die Devils die Commanders Velbert in Langenfeld. Will man unter den ersten fünf der Liga mitmischen, sollte dieses Spiel wohl gewonnen werden. Spielbeginn ist am Sonntag, 10. April, um 16.45 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.