Keine Punkte aus Augsburg

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Bei der 3:8 (1:3, 0:4, 2:1)- Niederlage am Samstag gegen den TV Augsburg gab es erwartungsgemäß keine Punkte für die Langenfeld Devils. Es war jedoch erfreulich zu sehen, dass die Teufel mit kleinem Kader Moral bewiesen und letztlich aufopferungsvoll gekämpft haben.

Mit nur zehn Spielern reisten die Devils am Samstag zum Ligaspiel nach Augsburg. Neben den Langzeitverletzten Dominic Gladbach, Henke, Richter und Jener fehlten Dommröse, Jakobowski, Maiellaro (alle beruflich verhindert), Beilstein (verletzt), Cannoni (im Ausland), sowie Heimann, der nach seiner roten Karte gesperrt ist.

Im ersten Drittel lief es noch recht gut bei den Teufeln. Moritz Matzkies erzielte sogar den Führungstreffer (4.) für Langenfeld. Die Bayern gewannen jedoch zusehends mehr Spielanteile und konnten das Drittel letztlich verdient mit 3:1 für sich entscheiden. Im Mitteldrittel musste Langenfeld dem kleinen Kader und den Strapazen der langen Bustour Tribut zollen. Man merkte, dass den Devils die Luft ausging, Augsburg hingegen drehte jetzt richtig auf. Die Teufel schauten oft nur noch hinterher und versuchten zumindest das eigene Tor zu verteidigen. Viermal jedoch hatten der starke Torhüter, Sascha Stand, und seine Vorderleute das Nachsehen.

Beim Stand von 7:1 zur zweiten Pause drohte sich erneut ein Debakel anzukündigen. Nach den beiden 3:15-Heimniederlagen der Teufel ist das Team jedoch enger zusammen gerückt und bewies nun endlich die Moral, die man bei den beiden letzten Heimspielen so schmerzlich vermisste. Mit Jan Braun als frischen Torhüter mobilisierte Langenfeld nun auch die letzten Reserven. Mit dem Rücken zur Wand und aus aussichtsloser Situation drehten die Teufel das Spielgeschehen. Als Augsburg dann in Überzahl sogar auf 8:1 erhöhte wurde schnell klar, dass Langenfeld den Ausgang des Spiels nicht mehr beeinflussen konnte – trotzdem steckten sie nicht auf. Matzkies und Kevin Stein trafen in Überzahl und sorgten mit ihren Toren für das 8:3.

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