Keine Play-downs in der Skaterhockey-Bundesliga

Die Pokalergebnisse - Uedesheim besiegt LüdenscheidDie Pokalergebnisse - Uedesheim besiegt Lüdenscheid
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In der Skaterhockey-Bundesliga sind die Play-downs komplett abgesagt worden. Dazu erklärt der Verband ISHD auf seiner Homepage:

„Der ISHD-Vorstand gibt hiermit bekannt, dass die Relegationsspiele zum Verbleib in der 1. Bundesliga

- Pumpkins Oldenburg – Uedesheim Chiefs

- SaltCityBoars Lüneburg – Samurai Iserlohn

nicht staffinden, und die Mannschaften von Uedesheim Chiefs, SaltCityBoars Lüneburg und Samurai Iserlohn die Spielberechtigung und Qualifikation für die 1. Bundesliga 2010 gesichert haben.

Die Mannschaft von Pumpkins Oldenburg hat einen Verzicht zur Relegationsteilnahme und an der Teilnahme an der 1. Bundesliga 2010 bestätigt und gilt somit als Absteiger in die 2. Bundesliga. Der Verein Uedesheim Chiefs hat sich somit automatisch für die Teilnahme an der 1. Bundesliga 2010 qualifiziert.

Das Relegationsspiel SaltCityBoars Lüneburg – Samurai Iserlohn wurde von der ISHD abgesagt. Hintergrund ist, dass die ISHD dem Verein Uedesheim Chiefs durch eine falsche Interpretation der Wettkampfordnung (WKO) für das Spiel Samurai Iserlohn gegen Uedesheim Chiefs am 29.08.2009 die Spielberechtigung für einen gesperrten Spieler zum Nachteil von Samurai Iserlohn bestätigt hat. Da nach Punkt 36.2 WKO eine Spielwertung nach vier Wochen rechtsgültig ist, konnte dieser Fehler der ISHD formal korrekt nicht mehr korrigiert werden, zumal Uedesheim auch keine Schuld an dieser Problematik trifft. Die ISHD handelt immer nach bestem Wissen und Gewissen und ist leider auch nicht fehlerfrei. Wir können und dürfen eigene Versäumnisse aber nicht mit einer sportlichen Entscheidung korrigieren, die Dritte benachteiligt.

Bei einer Spielwiederholung und ggf. anderes Spielergebnisses hätte sich andere Spielpaarungen in der Relegation ergeben können. Wir wollen im Interesse des Spielbetriebes und aller Vereine aber Klarheit und Transparenz. Wir haben daher nach eingehender Beratung entschieden, die Relegation zwischen SaltCityBoars Lüneburg und Samurai Iserlohn abzusagen und somit beiden Mannschaften die Spielberechtigung für die 1. Bundesliga 2010 offiziell zu bestätigen. Dem Verein Samurai Iserlohn tragen wir damit Rechnung für die mögliche sportliche Benachteiligung und der Verein SaltCityBoars Lüneburg profitiert von diesem Umstand. Durch die vorstehende Entscheidung wird de facto kein Verein benachteiligt. Sollten alle Mannschaften der 2. Bundesliga ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen, wird die 1. Bundesliga 2010 für ein Jahr mit einer zusätzlichen Mannschaft gespielt.

Wir bedauern die aufgetretenen Probleme zutiefst und sind sehr selbstkritisch. Wir werden unsere gesamten Abläufe intern überprüfen und in Zukunft gebende Rechtsauskünfte umfassender prüfen und dabei auch sicherlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Es ist und bleibt unser oberstes Ziel, die gültigen Bestimmungen einzuhalten und alle Vereine gleich zu behandeln.“