Keine guten Erinnerungen

Keine guten ErinnerungenKeine guten Erinnerungen
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Besonders gut sind die Erinnerungen der Chiefs an die Patriots nicht. Im letzten Jahr verspielten die Uedesheimer in beiden Spielen eine Führung und nicht zuletzt deswegen auch den Einzug in die Play-offs, den am Ende die Hessen schafften. Zu Hause lag man bereits mit 8:4 in Führung und gab das Spiel noch mit 8:9 ab, in Assenheim führte man 50 Sekunden vor dem Ende mit 6:5, nur um nach Abpfiff mit 6:7 zu unterliegen.

Die Patriots besiegten in der ersten Play-off-Runde die Top-gesetzten Highlander aus Lüdenscheid und scheiterten erst im Halbfinale an Duisburg. „Auch in diesem Jahr gehören sie für mich zum Favoritenkreis“, so Chiefs-Coach Wolfgang Hellwig. „Die werden am Ende ganz vorne mitspielen und sind sicher auch am Samstag der Favorit.“ Bisher konnten die Patriots aus fünf Spielen nur zwei Siege einfahren und mussten zuletzt eine überraschende Niederlage in Krefeld hinnehmen. Allerdings können die Hausherren nach dem Ende der „Eiszeit“ jetzt auch einen deutlich stärkeren Kader ins Rennen schicken. Hellwig: „Die Eishockeyspieler aus Bad Nauheim sind jetzt alle dabei, das wird ein heißer Tanz.“

Auf Uedesheimer Seite muss der Coach mit Kapitän Marcel Mörsch auf seinen Vorzeigetänzer verzichten. Mörsch ist ebenso verletzte wie Meikel Thürmann, David Frerix und Jannik Woidtke. Beruflich verhindert fehlt am Samstag Denis Nimako. Mit knapp drei Reihen werden die Chiefs am Samstagmittag in den Bus gen Süden steigen. „Natürlich wollen wir trotz aller Umstände dort gewinnen“, gibt Hellwig die Marschroute vor. „Aber es wird sehr, sehr schwer. Nur mit großer Disziplin und viel Kampfgeist wird in Assenheim was zu holen sein.“ Wohlwissend, dass seine Jungs durch zu viele Strafzeiten die letzten beiden Spiele gegen Iserlohn und in Kaarst fast hergeschenkt hätten, hofft Hellwig dieses Mal auf deutlich weniger Strafzeiten.