Jetzt Siebter, aber selbst nichts dafür getan

Hotdogs besiegen KollnauHotdogs besiegen Kollnau
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Die am wenigsten erwünschte Erscheinung, die zu Zage treten kann, wenn man ein gesetztes Ziel konsequent zu verfolgen versucht, ist wohl Stagnation. Doch genau hierfür sind die Hotdogs Bräunlingen, die dem Aufsteiger Langenfeld Devils in der Skaterhockey-Bundesliga mit 3:7 (0:1, 0:4, 3:2) unterlagen.

Dass die Bräunlinger seit dem gestrigen Abend auf dem siebten Platz in der Tabelle der 1. Bundesliga Süd stehen, haben sie einzig der Konkurrenz „zu verdanken“, nicht aber dem eigenen Vermögen. Man kann es einfach nicht hinweg deuteln, trotz den erfreulichen Comebacks der beiden gestandenen Offensivkräfte Sebastian Schmid und Stefan Oberhauser in das Team von Coach Jens Hahn, treten die Hunde auf der Stelle und sahen über weite Strecken der Partie gegen den forsch agierenden Aufsteiger Langenfeld Devils äußerst blass aus (daran änderten auch die brandneuen, knallig schwarzen Jerseys der Hotdogs nichts).

Die Spieler um den gestrigen Bräunlinger Kapitän Martin Lange, der den an einem grippalen Infekt erkrankten Philipp Rosenstihl vertrat, fanden über 40 Minuten kein probates Mittel, um einen eminent wichtigen Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt einzuleiten und in die Nähe eines Erfolgserlebnisses über den rheinischen Gast zu gelangen.

Erst als es nach Ende des Mittelabschnittes bereits 0:6 aus Sicht der Hausherren stand, konnten die ersten Treffer erzielt und insgesamt der Schlussabschnitt gewonnen werden. In diesen 20 Minuten erzielten Thomas Hutmacher (2) und Philipp Butkus die Treffer für die Hotdogs, sodass die bemitleidenswerten und trotz der sonntäglichen Nachmittagszeit (16 Uhr) wieder zahlreich erschienenen Bräunlinger Fans zumindest ein paar wenige Male etwas zu bejubeln bekamen. Ändert aber nichts daran, dass zu diesem Zeitpunkt der Zug längst abgefahren war und ein verdienter Sieger aus Langenfeld vorzeitig feststand.