Immer wieder diese Leistungseinbrüche

Hotdogs besiegen KollnauHotdogs besiegen Kollnau
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Auch im zehnten Spiel der Skaterhockey-Bundesligasaison gelang es den Hotdogs Bräunlingen nicht, eine stark begonnene Partie beim favorisierten TV Augsburg über 60 Minuten aufrecht zu erhalten. Die Folge, ab der 36. Minute waren die Jungs von Coach Jens Hahn völlig von der Rolle und mussten am Ende ein klares 4:11 mit auf die Heimreise nehmen.

Dabei war es, wie bereits oft so, dass die Anfangsphase aus Bräunlinger Sicht positiv stimmen konnte: Gerade einmal 22 Sekunden waren gespielt, als Augsburgs Goalie Patrick Schenk zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Der am Samstag hervorragend aufgelegte Bräunlinger Kapitän Philipp Rosenstihl erwischte die Vorlage seines Sturmpartners Markus Narr optimal und ließ dem Schlussmann der Hausherren keinerlei Abwehrchance. Und es ging weiter in Richtung Schenks Gehäuse: Mit Erfolg, denn in der sechsten Minute war es erneut die Passstaffette Narr auf Rosenstihl, die zum 2:0 für Bräunlingen zuschlug. Augsburg war nach dem unerwarteten Rückstand sichtlich angeschlagen und brauchte einige Zeit, um sich von diesem Rückstand zu fangen. Doch nach und nach kam das Team um Kapitän Kastenmaier besser in Tritt und beschoss zunehmend das von Dominik Müller gehütete Bräunlinger Tor. Der Schlussmann, der auch in Augsburg an seine derzeit gute Verfassung anknüpfen konnte, hielt sein Tor in Verbindung mit seinen Vorderleuten bis zur 13. Minute dicht, dann aber traf Becherer zum 1:2, dem nur 49 Sekunden später der Ausgleich durch Pierron folgte. Augsburg war nun wach und nahm das Heft in die Hand. Die starke Anfangsphase der Dogs war vorüber und sie sahen sich in der Folgezeit unter Dauerbeschuss der Gastgeber. In der 15. Minute traf Fettinger freistehend zur erstmaligen Augsburger Führung.

Im Mitteldrittel war Bräunlingen wieder besser in Tritt und kam in der 22. Minute zum Ausgleich: Ein Freistoß, der kaum besser ausgeführt werden kann, beschaffte das 3:3: Verteidiger Andreas Demitter legte quer auf Philipp Rosenstihl, der den Ball unhaltbar im Knick zum Ausgleich versenkte. Dennoch war Augsburg weiterhin feldüberlegen und befeuerte Müllers Gehäuse in schöner Regelmäßigkeit und aus allen Lagen. Vorerst aber ohne Erfolg, irgendwie gelang es der Hintermannschaft der Hotdogs oder ihrem Schlussmann immer wieder, den Ball von der Linie zu kratzen. Bis zur 33. Minute, als Klundt die erneute Führung für den TVA erzielte. Augsburg blieb nun dran und legte in der 36. Minute durch Becherer zum 5:3 nach. Und damit war der Bann der Hotdogs gebrochen: In der Folgezeit stand das Team komplett neben sich und musste bis zum Drittelsende noch zwei weitere Gegentreffer zum 3:7 wegstecken (Klundt/39.; Becherer/40.).

Im Schlussabschnitt stand dann Christian Uhde für Dominik Müller zwischen den Pfosten der Bräunlinger. Auch er konnte sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen und sah sich wie sein Vorgänger im Dauereinsatz. In der 42. Minute war Uhde machtlos, als ein gezielter Schlenzer von Gläsel dem TVA das 8:3 bescherte. Der Hotdogs-Goalie hielt, was zu halten war, und machte seine Sache ebenfalls sehr gut, doch bei den insgesamt vier Gegentoren im Schlussdrittel konnte er nicht viel ausrichten. Zu oft spielten sich die Hausherren nun frei und ließen dem Torhüter der Schwarzwälder wenig Chance zur Gegenwehr. Nach dem 9:3 durch Hnida (46.) traf Stefan Oberhauser, diesmal wieder für Bräunlingen am Start, in der 48. Minute nach Zuspiel von Micky Rosenstihl zum 9:4. Dem sollten in der 51. Minute durch Klundt und in der 55. Minute durch Hnida allerdings noch die Treffer zum Endstand von 11:4 folgen.

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