Im zweiten Drittel brachen die Dämme

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
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Am Samstag gastierten die Crefelder Skating Bears bei den Samurais Iserlohn in der Skaterhockey-Bundesliga. Nach der guten Leistung gegen Duisburg war man fest entschlossen, die ersten Punkte einzufahren. Ohne den verletzten Wasja Steinborn und beruflich verhinderten Mark Räder trat man die Partie an. Nach einer sehr guten Leistung im ersten Drittel brachen alle Dämme auf Seiten der Bears in den restlichen zwei Abschnitten. Viele Faktoren wie eigene Uncleverness und Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, mit denen die Krefelder haderten, ebneten die 5:12 (3:3, 1:5, 1:4)-Niederlage am Seilersee.

Das erste Drittel begann mit einem Schlagschuss von Pascal Poerschke, der auch prompt nach nur 47 Sekunden saß. Doch die Bears steckten wie gegen Duisburg nicht auf. Die Antwort kam prompt in Form des Ausgleiches von Jens Meinhardt in der zweiten Spielminute. Damit war das Spiel wieder offen und die Bears nutzen ihre Chancen. In der vierten Spielminute erzielte Youngster Sebastian Müller seine erstes Bundesligator. Die Samurais zeigten sich doch etwas beeindruckt und es dauerte bis zur zwölften Minute, ehe man Steffen Müller zum zweiten Mal überwinden konnte. Dieser Treffer fiel im Powerplay für die Hausherren, das nicht das einzige an diesem Abend bleiben sollte. In der 14. Spielminute gingen die Samurais mit 3:2 in Führung, doch Patrick Büren sorgte in der 16. Spielminute, mit einem Alleingang für das 3:3.

Im zweiten Spielabschnitt hagelte es Strafzeiten für die Bears und man spielte zeitweise mit zwei Spielern weniger. Diese Powerplaysituationen wurden auch eiskalt von Iserlohn genutzt. Man erhöhte bis zur 32. Spielminute auf 7:3. Dagegen blieben auf Krefelder Seite viele Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Jens Meinhardt konnte dann doch nochmals mit seinem zweiten Tor an diesem Abend in der 33. Spielminute Hoffnung aufblitzen lassen. 4:7 hieß der Zwischenstand zur zweiten Pause.

Doch auch im Schlussabschnitt hatte sich der CSC immer noch nicht auf die Schiedsrichter eingestellt. So musste die Mannschaft zu Beginn erneut mehrfach in Unterzahl spielen. Diese Geschenke wurden dankend angenommen und die Samurais erhöhten auf 15:2. Sebastian Sdun konnte in der 56. Spielminute noch den 5:11 Zwischenstand besorgen. Strafen: Krefeld 24, Iserlohn 20 (inkl. Gelbe Karte).


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