Im Pokal erfolgreich, in der Liga nicht

Maidy Dogs kommen 3:6 unter die RäderMaidy Dogs kommen 3:6 unter die Räder
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Die Skaterhockeyspieler der Ahauser Maidy Dogs warten weiterhin auf die ersten Punkte in der 1. Bundesliga Nord. Im Pokalwettbewerb gelang zumindest der erste Saisonsieg. Bei den No Names Kassel gewann der ASV mit 12:11 nach Verlängerung.

Für die No Names Kassel war es das dritte Saisonspiel. Das Team, das nur den Pokalwettbewerb spielt, konnte sich zuvor gegen den Landesligisten Uedesheim Chiefs II und den Zweitligisten SG Langenfeld Devils durchsetzen. In Kassel erwartete die Maidy Dogs eine Atmosphäre wie aus alten Ahauser Zeiten, denn es wurde auf einem Außenplatz bei sonnigem Wetter gespielt. In einer dramatischen und an Spannung kaum zu überbietenden Begegnung konnten sich die Ahauser nach Verlängerung mit 12:11 behaupten. Den Siegtreffer erzielte Sascha Könemann neun Sekunden vor Ablauf der zusätzlichen 20 Minuten, als sich der Großteil der Zuschauer und auch Spieler bereits auf ein Penaltyschießen eingestellt hatten. Die Torschützen für die Maidy Dogs waren Schlettert (3), Könemann, Laing, Spruck (je 2), Leers, Tenberge und Uschok.

Am vergangenen Sonntag stand das zweite Bundesliga-Heimspiel gegen die Rollin‘ Pumpkins Oldenburg auf dem Spielplan. Dabei unterlag Ahaus mit 6:8. Frühzeitig gingen die Gäste nach den Treffern von van der Putten und Kerstholt in Führung. Doch die Maidy Dogs erwachten plötzlich aus ihrer Lethargie und konnten durch den Anschlusstreffer von Stefan Schlettert und einem Doppelschlag von Sascha Könemann die Partie drehen. Nach der Drittelpause setzten die Hausherren die aggressive und schnelle Spielweise fort und erzielten durch Nico Spruck einen Zwei-Tore-Vorsprung. Zudem erzielten die Ahauser noch einen Treffer in Unterzahl, doch der Treffer und damit eine eventuelle Vorentscheidung wurde durch die Schiedsrichter aufgrund eines vorherigen Kopftreffers beim Oldenburger Goalie nicht anerkannt. Im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts konnten die Gäste nach zwei Treffern von Goddard und dem dritten Treffer von Sascha Könemann auf 5:4 verkürzen. Unbegreiflich für die Trainer schlichen sich aber zusehends Verunsicherung und individuelle Fehler bei den Maidy Dogs ein. Im Schlussabschnitt gab man folgerichtig die Führung aus der Hand durch den zweiten Treffer von van der Putten. Die Begegnung lebte jetzt von der Spannung und vom Kampfgeist beider Teams. Die erneute Führung für die Gäste erzielte der Kapitän Krüer nach einem gelungenen Solo. Noch einmal glichen die Maidy Dogs diesmal durch ihren Kapitän Sebastian Gunawan aus. Doch die Pumpkins nutzten wiederum einen Schnitzer in der Ahauser Abwehr zum erneuten Führungstreffer in der 59. Spielminute, Torschütze Kapitän Krüer. Noch einmal versuchten die Maidy Dogs durch die Herausnahme ihres Goalies Hendrik Kipker (Stammtorhüter Jens Kemper verletzte sich in der Pokalbegegnung) wenigstens einen Punkt einzufahren, doch wieder der Gästekapitän Krüer nutzte einen Ballgewinn zum Empty-Net-Goal 20 Sekunden vor Spielende zum Endstand von 6:8.