Im Pokal ausgeschieden – in der Tabelle auf Platz zwei

Lakers überraschen gegen BerlinLakers überraschen gegen Berlin
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Beim Pokalspiel am

Samstag hatten es die Bochum Lakers als Zweitligist mit dem

Tabellenführer der 1. Bundesliga Süd, dem TSV

Schwabmünchen, zu tun. Dieses Spiel war in Bochum mit

Hochspannung erwartet, konnte man sich doch mit einer der besten

Mannschaften Deutschlands messen.

Das Bochumer Team ging sehr

verhalten in diese Begegnung und durch einige zum Teil unglückliche

Entscheidung war man zu Spielbeginn lange in Unterzahl. Dies nutzen

die clever spielenden Schwaben routiniert aus. Insgesamt nutzen die

Gäste ihr Powerplay um den Lakers 6 Treffer einzuschenken.

Nachdem Alexej Dmitriev 5 Minuten auf der Strafbank schmoren musste,

traf Schwabmünchen zur 2:0 Pausenführung. Im weiteren

Spielverlauf legten die Lakers ihre Zurückhaltung ab und kamen

zu einigen Großchancen, die aber alle vom Spieler des Tages im

Gästeteam, dem Torhüter Markus Keller vereitelt wurde.

Selbst hunderprozentige Chancen von Jan Schwarz und Alexej Dmitriev

fischte der Goalie mit der Fanghand weg. Auf der anderen Seite hatten

auch Bochums Torsteher Eike Paulmann udn Christian Balkenohl immer

wieder Situationen um sich auszuzeichen. Die spielstarken Gäste

trafen aber in den beiden ersten Dritteln trotzdem sehr regelmäßig

und führten zwischenzeitlich 6:0. Die 200 Zuschauer dachten nun

bereits, dass Spiel sei entschieden, aber mit dem Bochumer

Anschlusstreffer durch Gordon Schukies in der 30. Minute begann die

starke Bochumer Phase. Nur 30 Sekunden später hämmerte

Alexej Dmitriev nach Zuspiel von Marc Pttmann zum 2:6 unhaltbar ins

Gehäuse ein. Weitere Treffer von Christian Hennecke, Marcus

Müller und Alexej Dmitriev brachten die Lakers zwischenzeitlich

wieder heran, aber kurz vor Spielende schraubten die Schwabmünchener

das Ergebnis wieder hoch auf 10:5 und gingen nach hart umkämpften

60 Minuten verdient als Sieger vom Platz. Bochum hatte aber bewiesen

auch mit Erstligisten gut mihalten zu können.

Vereinsvorsitzender Olaf Kowalewski war daher auch mit der Leistung

der Lakers zufrieden, „etwas weniger Zeitstrafen und etwas weniger

Respekt und das Ergebnis wäre noch deutlich besser für die

Lakers ausgefallen. Für mich persönlich war die Leistung

der Lakers aber auch Signal, um nun im Meisterschaftsbetrieb das Ziel

auszugeben, den Aufstieg in die höchste Spielklasse anzupeilen.

Die Jungs haben wirklich das Zeug dazu.“

Einen Tag später

mussten Trainer Andrei Dmitiev sein Team motivieren, im Spiel der 2.

Bundesliga gegen die Fireballs Sterkrade wieder alles zu zeigen. Die

Gäste aus Oberhausen machten zu Beginn mächtig viel Dampf

und gingen ein Höllentempo die ersten 20 Minuten. Folgerichtig

gingen die Gäste mit 1:0 in Führung. Aber die Lakers

schüttelten sich nur kurz und per Doppelschlag in der neunten

Minute durch Tore von Alexej Dmitriev und Gordon Schukies drehte man

die Führung zugunsten der Lakers. Die nächsten beiden

Treffer steuerte der überragende Alexej Dmitriev zum 4:1 bei,

der augenscheinlich in der Bochumer Mannschaft sich sehr wohl fühlt

und längst gut angekommen ist. Weitere Tore von Jan Schwarz und

Maximillian Buß nach jeweiligen Zuspiel vom zweikampfstärksten

Bochumer Karl Jasik sorgten im Mitteldrittel zur klaren 6:1

Lakers-Führung. Im Schlussdrittel schenkten die Lakers noch

weitere fünf Treffer den Gästen in Folge ein. Gordon

Schukies, Christian Hennecke, Karl Jasik, Marc Pattman und einmal

mehr Jan Schwarz sorgten für ein deutliches 11:1. Danach ließen

es die Lakers etwas entspannder angegehen und Bochums Goalie

Christian Balkenohl, der vom Bochumer Coach Dmitriev für das

komplette Spiel eingesetzt wurde, musste noch zwei Ehrentreffer der

Gäste zum Endstand von 11:3 für die Lakers hinnehmen. Mit

dem fünften Sieg im sechsten Spiel stehen die Lakers inszwischen

auf den zweiten Tabellenplatz der 2. Bundsliga Nord.