IHC will auch in Merdingen die Siegesserie fortsetzenIHC Atting

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Nach dem Ende einer perfekten Heimsaison mit neun Siegen aus neun Spielen hat sich der IHC einen auf den ersten Blick komfortablen Vorsprung in der Tabelle auf seine Konkurrenten Schwabmünchen (acht Punkte) und Düsseldorf (zwölf) erarbeitet. Doch der Schein trügt etwas. Denn Schwabmünchen hat zwei Spiele weniger ausgetragen, Düsseldorf drei. Daher rechnen die Wölfe nicht nach Plus-, sondern nach Minuspunkten. Und da sieht der Vorsprung wieder anders aus: Schwabmünchen hat zwei Punkte verschenkt, Düsseldorf drei.

Schon nach dem 4:0-Derbysieg gegen Bernhardswald war IHC-Coach Jürgen Amann deshalb der Meinung, dass man eben noch zwei der letzten drei Spiele gewinnen müsse, um Meister zu werden – um nicht auf Schützenhilfe der Gegner hoffen zu müssen. Ein Vorteil für die Wölfe: Man hat den direkten Vergleich gegen Düsseldorf und Schwabmünchen gewonnen und wäre bei Punktgleichheit gegenüber beiden Teams am Ende vorne. Und: Am letzten Spieltag kommt es zum direkten Duell zwischen Düsseldorf und Schwabmünchen.

Doch daran denkt man momentan bei den Wölfen noch nicht. Mit dem Ende der Eisstadionsaison am zurückliegenden Wochenende und aufgrund der Aufbauarbeiten für das Gäubodenvolksfest steht momentan keine Trainingsstätte zur Verfügung. Zudem wird Amann in Merdingen nur zweieinhalb Reihen aufbieten können. Zwar kehrt Florian Tkocz nach seiner Sperre wieder zurück ins Team, dafür fehlen Simon Bogner, Markus Schick, Wolfgang Hiendl, Tim Dünnbier und auch René Röthke, der sich nun wieder auf das Eishockey konzentriert.

„Wir werden trotzdem alles versuchen, unsere Siegesserie weiter auszubauen“, sagt Amann. Zwölf Spiele haben die Wölfe in Folge gewonnen und sind zurzeit auch das beste Auswärtsteam. „Aber in Merdingen dürfte es aufgrund der zu erwartenden Hitze brutal werden, denn das Stadion dort ist ja offen.“

Im Hinspiel gewannen die Wölfe klar mit 10:1, erzielten aber einen Großteil der Tore erst im Schlussdrittel. Wenn Merdingen spielt, fallen übrigens viele Tore: Mit 115 Treffern haben die Panthers, die derzeit Rang sechs der Tabelle belegen, den drittbesten Sturm, aber mit 133 Gegentoren die schlechteste Abwehr. Passend dazu: Im Vorjahr gewann der IHC ein packendes Spiel mit 11:9.

Im Anschluss ist für die Wölfe Sommerpause. Erst Mitte September finden die letzten beiden Spiele in Freiburg und Spaichingen statt. Bis dahin wird man auch zusehen müssen, wie sich die Konkurrenz verhält. Positiv auch: Es findet kein Spiel in der trainingsfreien Zeit statt. Erst Anfang September können die Spieler wieder auf die Fläche in der Ausstellungshalle am Hagen.