IHC schießt auch Merdingen zweistellig aus der HalleIHC Atting

IHC schießt auch Merdingen zweistellig aus der HalleIHC schießt auch Merdingen zweistellig aus der Halle
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Denn fünf der zehn Tore fielen erst in den letzten fünf Minuten. „Es war heute lange Zeit ein Kampf“, sagte Trainer Jürgen Amann. „Wir hatten mit Wolfgang Hiendl, Robert Kuhnle und Marco Rothhammer heute drei Ausfälle in der Verteidigung, haben aber am Ende trotzdem wieder einen Weg gefunden, das Spiel souverän zu gewinnen. Und die letzten Minuten waren einfach wieder Wahnsinn.“ Herausragend war wieder einmal das Duo Tim Bernhard und René Röthke.

Lange hatten sich die Wölfe mit den defensiv gut stehenden Panthern schwer getan. Erst René Röthke brach mit einem harten Schlagschuss in der 14. Minute den Bann, nachdem er zuvor einen Alleingang nicht im Tor hatten unterbringen können. „In dieser Phase hätten wir auch den Ausgleich kassieren können. In Unterzahl sind wir aber gut gestanden“, sagte Amann. „Merdingen hat sehr überlegt gespielt“, sagte Goalie Raphael Heitzer, der eine souveräne Leistung zeigte und auch Kapitän Fabian Hillmeier meinte: „Merdingen war ein starker Gegner heute.“

Im zweiten Drittel waren die Wölfe dann zunächst überlegen, doch weder Röthke, noch Tim Bernhard oder Simon Bogner brachten den Ball zunächst im Tor unter. Auch hier wäre den Gästen beinahe der Ausgleich gelungen, doch ausgerechnet in Unterzahl zogen die Wölfe davon. Fabian Hillmeier und Tim Bernhard schlossen zweimal ein Break mustergültig ab. Röthke, der am Ende sechs Scorer-Punkte auf seinem Konto hatte, machte das 4:0, ehe den Gästen der Ehrentreffer gelang. „Auch vor dem 2:0 hätte es kritisch werden können“, sagte Amann. „Daher waren die beiden Unterzahltore besonders wichtig.“

Im Schlussdrittel machte dann Markus Edenhofer in der 50. Minute alles klar. „Danach ist Merdingen eingebrochen, aber ich habe ihrem Kapitän Kevin Bitsch gesagt, dass sie bisher die beste Mannschaft waren, die hier gespielt hat“, sagte Amann. „Ich habe auch meiner Mannschaft gesagt, dass keine schlechteren Teams mehr kommen.“ Zweimal Bernhard, Florian Tkocz, Matthias Rothhammer und Tim Dünnbier mit seinem ersten Saisontor erhöhten auf 10:1. „Gerade für Dünnbier und Rothhammer freut mich das besonders“, sagte Amann. „Beide arbeiten so viel, jetzt wurden sie endlich einmal wieder belohnt.“

Da der bisherige Zweite Düsseldorf spielfrei hatte, liegen die Wölfe nun mit 21 Zählern wieder alleine an der Tabellenspitze. Neuer Zweiter sind die Schwabmünchen Mammuts, die die Badgers Spaichingen mit 10:5 besiegten und wie die Düsseldorf Rams 18 Punkte aufweisen. Die Wölfe erwarten am kommenden Samstag um 17.30 Uhr die Freiburg Beasts.

Tore: 1:0 (13:46) Röthke (Edenhofer – 3:3), 2:0 (31:22) Hillmeier (Röthke – 3:4), 3:0 (31:57 – 3:4) Bernhard (Röthke), 4:0 (33:03) Röthke), 4:1 (36:43) Peleikis (Linsenmaier – 4-3), 5:1 (49:54) Edenhofer (Röthke), 6:1 (55:35) Dünnbier (Schick), 7:1 (57:58) Bernhard (Röthke), 8:1 (58:30) Bernhard (Röthke), 9:1 (59:18) Tkocz (Schick), 10:1 (59:59) Mat. Rothhammer (Heitzer).  Strafminuten: Atting 12 – Merdingen 10. Zuschauer: 150.