IHC Atting verliert zweites Play-off-Spiel in MendenSpiel drei ist nötig

IHC Atting verliert zweites Play-off-Spiel in MendenIHC Atting verliert zweites Play-off-Spiel in Menden
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Der IHC Atting muss nachsitzen. Nach der 4:6 (1:2, 3:2, 0:2)-Niederlage am Samstag im zweiten Play-off-Spiel bei den Mendener Mambas steht es nun 1:1 in der Viertelfinalserie der 2. Skaterhockey-Bundesliga. Spiel drei am 3. Oktober in Donaustauf muss nun die Entscheidung über den Halbfinaleinzug bringen.

„Wir waren überhaupt nicht im Play-off-Modus“, sagte Trainer Jürgen Amann nach dem Spiel. „Menden hat sich den Sieg verdient. Wir müssen in zwei Wochen schon noch eine Schippe drauf legen, sonst wird das nichts. Wir brauchen auch noch deutlich mehr Biss.“ Das Hinspiel vor einer Woche in Donaustauf war noch klar mit 8:2 an die Attinger gegangen.

Ersatzgeschwächt mit nur elf Spielern angetreten – diesmal fehlten unter anderem Tim Dünnbier, Simon Bogner, Dominik Nissen und die Kroschinski-Zwillingen, dafür war Thomas Bauer wieder mit dabei, kassierte man nach eigentlich gutem Beginn ein Tor bei eigener Überzahl und eines bei Unterzahl. „Nach dem 0:1 war ein kleiner Bruch“, sagte Amann. „Davor hatten wir auch unsere Chancen.“ Tim Bernhard gelang bei doppelter Überzahl in der 18. Minuten der Anschlusstreffer, man musste allerdings mit zwei Mann Unterzahl das zweite Drittel beginnen, weil Roman Schreyer und Florian Tkocz in der Schlussminute je eine Strafe kassierten.

Erst konnte man sich schadlos halten, bei drei gegen vier gelang aber Marcel Döscher in der 22. Minute das 3:1, was Fabian Hillmeier in der 28. Minute mit dem 2:3 beantwortete. Wieder kassierte der IHC zwei Strafen und wieder bissen die Mambas zu: Diesmal war es Kevin Käding in der 31. Minute. Nun waren aber die Wölfe am Zug: Thomas Bauer in Überzahl (37.) und erneut Hillmeier 71 Sekunden vor der Pause glichen das Spiel aus.

„Wir wollten das Spiel dann im letzten Drittel drehen, doch es ist nichts mehr gegangen“, sagte Amann. „Wir haben keine gefährlichen Bälle mehr aufs Tor gebracht. Menden dagegen hat gekämpft und gebissen.“ So seien die beiden Treffer zum 4:5 und 4:6 durch Felix Neuendorf und Käding am Ende verdient gewesen. Beide fielen nicht mehr in Unterzahl. Dennoch: „Wir haben einige blöde Strafen kassiert“, sagte Amann.

Tore: 1:0 (12:44) Aderhold/3-4), 2:0 (16:15) Aderhold (Voigt), 2:1 (17:39) Bernhard (Tkocz/4-2), 3:1 (21:39) Döscher (Aderhold/4-3), 3:2 (27:14) Hillmeier (3-3), 4:2 (30:41) K. Käding (Breker/4-2), 4:3 (36:01) Bauer (Bernhard/4-3), 4:4 (38:45) Hillmeier (Hausner), 5:4 (54:05) Neuendorf, 6:4 (56:33) K. Käding (Neuendorf). Strafen: Menden 16, Atting 23. Zuschauer 188.