IHC Atting startet mit Sieg in die neue BundesligasaisonWölfe besiegen Uedesheim

IHC Atting startet mit Sieg in die neue BundesligasaisonIHC Atting startet mit Sieg in die neue Bundesligasaison
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Der IHC Atting hat einen glänzenden Start in die neue Erstligasaison hingelegt. Die Mannschaft des neuen Trainers Michael Dippold besiegte am Samstag in Donaustauf die Uedesheim Chiefs mit 10:6 (1:2, 4:1, 5:3).

Erstmals überhaupt wurde der Angstgegner aus Neuss dabei bezwungen. Alle sechs Spiele bisher waren verloren gegangen. Gleichzeitig bleiben die Wölfe in ihrer neuen Heimat Donaustauf weiterhin ungeschlagen. „Ein toller Start, alle haben einen super Job gemacht“, sagte Kapitän Fabian Hillmeier der das Game Winning Goal zum zwischenzeitlichen 7:4 erzielte und drei Tore vorbereitete.

Hillmeiers Tor in der 50. Minute war die Vorentscheidung. „Der Knackpunkt aber lag im zweiten Drittel“, sagte Coach Dippold. „Da haben wir eine fünfminütige Unterzahl ohne Gegentor überstanden. Wir waren sehr eng am Mann und haben kaum Schüsse zugelassen.“ Weniger einverstanden war er mit dem ersten Drittel „Da haben wir das Körperspiel nicht angenommen.“

Denn vom Bully weg ging es hart zur Sache – meistens auch fair. Nationalspieler Thomas Bauer gelang in der 13. Minute das Premierentor, doch Uedesheim schaffte mit einem Doppelschlag die eigene Führung. Dem zweiten Tor ging ein schlimmer Ballverlust voraus, über den sich der Coach auf der Bank kurz echauffierte, dann aber seinen Spielern zurief: „Leute, das bringt uns jetzt nicht aus dem Konzept.“

Tat es nicht. Auch nicht, dass man im ersten Drittel viermal Aluminium getroffen hatte, die Chiefs auch einmal. Nur 16 Sekunden nach Wiederbeginn war Roman Schreyer mit dem 2:2 zur Stelle. Jetzt hatten die Gäste auch Pech, trafen ihrerseits die Latte, später dann noch den Pfosten. Das Spiel wurde hektischer und schneller. Florian Meichel schloss in der 26. Minute eine schöne Kombination mit dem 3:2 ab, das Max Bleyer (28.) wenig später ausglich. Erneut Meichel mit einem Gewaltschuss war mit dem 4:3 zur Stelle und es war immer noch die 28. Minute. Sicherheit gab das 5:3 von Tim Bernhard, der in der 32. Minute seinen eigenen Abpraller über die Linie stocherte. Sein Fast-Namenskollege Brandon Bernhardt auf der Gegenseite konnte wenig später nicht fassen, dass er frei stehend vor dem Tor Raphael Heitzer anschoss, der sicher parierte und in angesprochener Unterzahl ab der 35. Minute zusammen mit seinen Teamkollegen nichts anbrennen ließ.

Das sechste Tor gelang dann Thomas Bauer in der 44. Minute. Er profitierte von einem Fehler des ansonsten mehrere Glanzparaden zeigenden René Hippler, der aus dem Tor geeilt war. Bauer ließ den Ball locker ins leere Tor rollen und beantwortete damit schnell das kurz vorher gefallene 4:5 von Dennis Kobe (43.). Auf der Gegenseite rettete Maximilian Schneider in der 47. Minute in einer ähnlichen Situation für Heitzer vor der Linie.

Dippold hatte im letzten Drittel auf vier Verteidigungspaare umgestellt. „Ich wollte auch Schneider und Christoph Wittenzellner spielen lassen, um das Level hochzuhalten und Kraft zu sparen. Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht.“ Wittenzellner holte sich in einer Situation an der Bande zwar eine Fünf-Minuten-Strafe ab, aber auch sein Gegenüber Benedikt Aumann musste aufgrund des vorausgegangenen Bandenchecks runter. „Die Strafe selbst war vielleicht nicht so gut, aber es hat mir gefallen, dass sich ein junger Spieler in so einer Situation nichts gefallen lässt.“

Und apropos jung: Tor Nummer neun ging mit Kevin Kroschinski an einer der drei Youngster im Team. Er hämmerte den Ball 70 Sekunden vor dem Ende unter die Latte: „Für ihn hat es mich sehr gefreut, dass er ein Tor geschossen hat – und dann noch ein so schönes.“ Lob gab es auch vom Gegner. Coach Marcel Mörsch meinte: „Atting war der erwartet schwere Gegner. Man hat in manchen Phasen gemerkt, das Atting brutal eingespielt ist. Hier werden noch viele andere Teams Punkte lassen.“

Nun haben die Wölfe eine Woche Pause, bevor dann am 12. und 13. März mit Duisburg und Köln zwei Hochkaräter nach Donaustauf kommen. „Die zwei Gegentore am Schluss sind ein bisschen ärgerlich. Da waren wir unkonzentriert“, sagte der Coach. „Für die nächsten Spiele müssen wir noch ein bisschen was arbeiten, vor allem unser Backchecking muss noch intensiver werden.“

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