Hotdogs behalten auch gegen Atting die Oberhand

Hotdogs besiegen KollnauHotdogs besiegen Kollnau
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In der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd setzten sich die Hotdogs Bräunlingen mit 7:3 gegen den IHC Atting durch.

Den Hausherren gehörten die ersten fünf Minuten, die Hotdogs konnten jedoch alle Angriffe des IHC zunichte machen. Anders die Gäste: Mit dem ersten Schuss aufs Wölfe-Gehäuse war Torjäger Andreas Bernstorff erfolgreich (4.). Das Spiel nahm nun Fahrt auf und Atting drückte noch mehr, um rasch zum ersten Treffer zu kommen. Dieser fiel nach zwei Nachschüssen in der elftenMinute, als Fabian Hillmeier den Ball unter Bräunlingens Goalie Dominik Müller durchstochern konnte, der sich dabei verletzte, aber nach kurzer Behandlung weiterspielen konnte. Mit zunehmender Spieldauer nahm nun die Ruppigkeit immer mehr zu, die Folge waren Strafzeiten. Gleich die erste Bräunlinger Überzahl nutzte Markus Narr in der 17. Minute.

Auch im zweiten Drittel war die Partie weiterhin packend, von einem freundlichen Umgang miteinander konnte jedoch nicht die Rede sein. Bräunlingens Kapitän Philipp Rosenstihl, in diesem Spiel der stärkste Mann aufseiten der Dogs, konnte zur Erleichterung aller Gäste-Akteure in der 24. Minute das 3:1 erzielen, als er verdeckt aus der Halbdistanz Attings Schlussmann Meier keine Chance ließ. Die Wölfe gaben sich aber nicht auf und kamen durch Hillmeier in der 27. Minute zum Anschlusstreffer, als dieser nach einem gewonnenen Bully vor dem Bräunlinger Tor durch einen Sonntagsschuss in die obere, lange Ecke sehenswert einnetzte. Bräunlingen bestimmte dennoch weiter das Geschehen und machte das Spiel. Daher fiel der Treffer zum 4:2 der Gäste 44 Sekunden vor der zweiten Drittelpause auch nicht unverdient, Philipp Rosenstihl war erfolgreich. Ganz wichtig, dass es den Dogs in der verbleibenden Zeit des Mittelabschnittes gelang, keinen erneuten Anschlusstreffer zuzulassen. Atting versuchte diesen zwar zu erreichen, Müller konnte aber zwei Mal retten und die Zwei-Tore-Führung nach 40 Minuten verteidigen.

Nach dem im Nachhinein gesehen schwächsten Abschnitt, dem zweiten Drittel, drehten die Hotdogs in den verbleibenden 20 Minuten wieder auf. Zunächst beruhigten sie die Partie die ersten Minuten geschickt und überlegt, um einen schnellen Anschluss der Gastgeber zu verhindern. In der 45. Minute schlugen sie dann eiskalt zu: Stefan Ziegler drückte den Ball über die Attinger Torlinie, 2:5. Atting versuchte nun weiter mit allen Mitteln, heran zu kommen. Allerdings war neben all dem lobenswerten Einsatz der Wölfe auch jede Menge unnötige Nickligkeit im Spiel, durch die sie sich letztlich selber Schachmatt setzten. Hillmeier brachte sein Team zwar in der 52. Minute nach schönem Solo doch noch einmal auf 3:5 heran, die Bräunlinger Antwort zum 3:6 fiel allerdings in der 59. Minute durch Philipp Rosenstihl.