Höchster Saisonsieg festigt Play-off-PlatzRhein-Main Patriots

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Von Beginn an stellten die Hessen klar wer Herr im Hause ist. Schon in der zweiten Spielminute war es Hannes Ressel, der den Ball zum ersten Mal in den Maschen der Norddeutschen unterbrachte. Es dauerte nur 90 Sekunden, da erhöhte Tobias Etzel auf 2:0. Auch das 3:0 und 4:0 in der neunten Spielminute durch Jan Barta und Tim May untermauerte die Dominanz der Patriots in dieser Spielphase. 13 Minuten waren gespielt, von den Gästen noch wenig zu sehen, war es erneut Hannes Ressel, der zum 5:0 traf. Auch beim 6:0 in Power Play durch Jan Barta ließen die Niddataler Torwart Eike Buchheister keine Chance. Einziger Fleck auf einer sonst weißen Weste im bisherigen Spiel der Hessen war das 6:1 drei Sekunden vor der ersten Drittelpause, als man Matthias Krüer frei vor dem Tor von Marcel Kempf einschießen ließ.

Im zweiten Abschnitt verloren die Patriots dann etwas den Faden und ließen sich mehr und mehr auf die kampfbetonte Spielweiße der Gäste ein. Diese mit neuem Mut durch das Tor kurz vor der Pause, kamen durch Dennis Lütjen nach 48 Sekunden zum 6:2. In der Folge ein zerfahrenes Spiel, indem Zweikämpfe und Strafzeiten an der Tagesordnung waren. In der 34. Minute sollte eine solche einen weiteren Treffer für die Patriots bedeuten. Jan Barta frei zentral vor dem Tor zieht ab und es stand 7:2. Der Aufsteiger aus dem Norden Deutschlands steckte jedoch nicht auf und kam in der 36. Minute wieder durch Dennis Lütjen zum 7:3. Drei Minuten später dann ein Zweikampf zwischen Tim May und Bennet Lütjen mit folgen. Der Patriot checkte Lütjen, der sich im Anschluss mit einem Kniecheck, auf den am Boden liegenden May, revanchierte. Die Konsequenz zwei Minuten für May und eine Matchstrafe für den Spieler von der Nordseeküste. Da weitere Spieler zu diesem Zeitpunkt die Strafbank hüteten, war Platz auf dem Feld, welchen in diesem Drittel beide Teams nicht zu nutzen wussten.

Nach einer deutlichen Ansprache von Trainer Patric Pfannmüller in der Pause bezüglich der vielen Strafzeiten, kamen die Patriots wieder stärker aus der Kabine. Doch Bremerhaven in Überzahl traf zum 7:4. Wieder komplett war es Hannes Ressel, der in der 43. Minute auf 8:4 erhöhte. Fünf Minuten später besorgte erneut Ressel das 9:4. Auch das 10:4 in der 50. Minute ging auf das Konto des Nationalstürmers, der in Sachen Chancenverwertung, ebenso wie Jan Barta mit drei Toren in diesem Spiel, zu alter Stärke zurückgefunden hat. Hendrik Horak erhöhte für den IVA auf 11:4, bevor Bremerhaven durch ihren an diesem Tag Besten mit Matthias Krüer durch zwei platzierte Schüsse unter die Latte zu den Treffern fünf und sechs kam. Felix Dombrowski, der ab der 31. Minute für Marcel Kempf im Tor der Hessen stand, war da chancenlos. Die Patriots unbeeindruckt schraubten das Ergebnis durch Tim May (58.) und Andre Gabler (59.) weiter nach oben. Am Ende steht ein verdienter Sieg der Patriots, der Lust auf mehr macht.

Nach der Nationalmannschaftspause am kommenden Wochenende empfangen die Patriots am 29. Juni um 19 Uhr den Tabellenführer aus Köln. „Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft speziell in Drittel eins und drei sehr zufrieden. Wir sind gerade im ersten Drittel sehr fokussiert aufgetreten und vor dem Tor durchschlagskräftig gewesen. Das war in den letzten Spielen anders. Wir werden immer besser und das Team hat den Ausfall von Marco Kluin sehr gut verarbeitet. Ich freu mich jetzt auf das Spiel gegen Tabellenführer Köln, das wird ein erstes großes Saisonhighlight“, so ein zufriedener Patriots-Trainer Patric Pfannmüller nach dem Spiel.