Höchstadt eine Nummer zu groß für PflanzDeggendorf Pflanz

Höchstadt eine Nummer zu groß für PflanzHöchstadt eine Nummer zu groß für Pflanz
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Die Pflanz starteten hochmotiviert ins Spiel, aber die Gäste spielten ungemein abgeklärt und so kam Höchstadt zu Beginn auf ein klares Chancenplus. Folgerichtig hieß es nach knapp 10 Minuten auch 0:2 für die Gaylords. Im Anschluss daran fingen sich die Pflanz einigermaßen und brachten vermehrt Schüsse aufs gegnerische Tor, was in der 16. Minute auch zum Anschlusstreffer durch Daniel Schmidt führte. Doch leider ließ man in der Folge den Höchstädter Spielern wieder viel zu viel Raum, was diese dazu nutzten auf 1:4 davonzuziehen.

Nun erwarteten die Zuschauer natürlich eine Reaktion der Pflanz. Diese kam auch, aber in Form von kopflosen Angriffsversuchen, welche die clever spielenden Höchstädter unterbinden konnten. Die Angriffsversuche der Pflanz waren vor allem für Spielmacher Sikorski, der vor Jahren für die damaligen Flames in Deggendorf Oberligaeishockey spielte, ein gefundenes Fressen. Drei weitere Gegentreffer bis zur 32. Minute waren die Konsequenz für die Pflanz. Durch Treffer von Stefan Bauer und Daniel Schmidt kamen die Pflanz nochmal auf 3:7 heran, aber ein weiterer Konter brachte noch den 3:8-Pausenstand für die Mittelfranken.

Um im Schlussdrittel nochmal Schwung ins Spiel zu bringen, stellte Trainer Andi Tremmel auf zwei Reihen um. Zunächst sah es auch danach aus, dass diese Maßnahme Früchte tragen sollte. Die Pflanz bestimmten zu Beginn des Drittels das Spiel und hatten auch einige sehr gute Einschussmöglichkeiten, die durch Dominic Edinger und Daniel Schmidt zur Verkürzung auf 5:8 genutzt wurde. Auch im Anschluss konnten die Pflanz gute Chancen erspielen, scheiterten aber entweder an eigenen Unzulänglichkeiten oder am gut haltenden Gästetorwart. Und als die Höchstädter doch noch einen Angriff erfolgreich abschließen konnten, war die Moral der Pflanz gebrochen. Zwar erzielte Stefan Bauer noch das 6:9, aber mehr sprang für Deggendorf nicht mehr raus.

Dementsprechend enttäuscht, war auch der Trainer nach dem Spiel: „Eigentlich hatte ich mir etwas mehr erwartet. Es war zwar klar, dass Höchstadt spielerisch stark sein wird, aber wir haben es ihnen zu oft auch zu leicht gemacht. Wenn es spielerisch nicht klappt, muss man auf die Tugenden Kampf und Einsatz zurückgreifen. Das ist heute leider nicht gelungen. Wir werden das Spiel nun in aller Ruhe analysieren und die zwei Wochen Spielpause zur Aufarbeitung nutzen.“

Das nächste Spiel führt die Pflanz am 7. Juli in die Oberpfalz, wo es für die Pflanz auf den ungeliebten Außenplatz des TSV Bernhardswald gehen wird.