Historischer 13:3-Sieg über die Düsseldorf Rams

Historischer 13:3-Sieg über die Düsseldorf RamsHistorischer 13:3-Sieg über die Düsseldorf Rams
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So hoch verloren die Crash Eagles Kaarst 1996 das dritte Play-off Spiel in Düsseldorf. Nun wurde der Spieß 15 Jahre später umgedreht, wenn auch nicht in einem so entscheidenden Match.  Aber das Punktspiel in der Skaterhockey-Bundesliga gewannen die Adler mit 13:3.

Anfangs sah es nicht danach aus. Beide Teams spielten auf demselben hohen Level. Kaarst konnte nach einer tollen Einzelaktion von Jannik Marke bereits in der sechsten Minute in Führung gehen, musste aber drei Minuten später schon den Ausgleich hinnehmen. Raphael Scheu staubte einen von der Bande ins Feld zurückkommenden Ball ab und es stand 1:1. Kaarst ließ sich aber nicht beeindrucken und erhöhte das Spieltempo. Der ebenfalls sich mehr und mehr steigernde Pascal Mackenstein ließ heute keinen Ballverlust unbeantwortet. Er ackerte und erkämpfte sich wieder die Kugel und versetzte den Düsseldorfer Torhüter Felix Tauer in der 13. Minute zur 2:1-Führung.

Kaarst spielte munter weiter, kombinierte sehr gut und legte ein Höllentempo an den Tag. Dann folgten aus Düsseldorfer Sicht fünf schwarze Minuten. Von Minute 14 bis 19 standen fast immer nur zwei Düsseldorfer auf dem Parkett. Darüber konnten sich die Gäste natürlich nicht beruhigen. Es schlug die Stunde des neuen Nationalspielers Sascha Drehmann. Innerhalb von 60 Sekunden versenkte er dreimal den Ball im Gästetor. Ein lupenreiner Hattrick. On top legte Verteidiger Bastian Dietrich mit einem Rückhandschlenzer noch ein Tor oben drauf. Mit 6:1 ging es in die erste Pause.

Zurück kam eine immer noch heiße Kaarster Mannschaft, die nunmehr die Gäste in ihrer Hälfte einschnürte. Kein verloren gegangener Ball wurde aufgegeben, immer wurde nachgesetzt und oft so erfolgreich, dass es vor dem Tor der Landeshauptstädter lichterloh brannte. Deren Abwehr wurde durcheinandergewirbelt. Ergebnis dieser Phase waren die Treffer von Pascal Mackenstein (28.), Jannik Marke (29.) und erneut ein Tor von Sascha Drehmann in der 34. Minute. 9:1 – man traute seinen Augen kaum, wenn man auf die Anzeigetafel blickte. Das Kaarster Publikum belohnte diese starke Vorstellung mit stehenden Ovationen. Just in dieser Phase ließ man die Zügel einwenig schleifen und die Düsseldorfer kamen zu zwei weiteren Treffern. Per Doppelschlag langten sie in der 35. und 37. Minute durch Robin Wilmshöfer und Tim Müller hin. Dies war aber nicht das Startsignal für die Aufholjagd, denn Kaarst wurde vom Trainergespann in der Auszeit wieder wachgerüttelt und an die gesteckten taktischen Aufgaben erinnert. So hatte heute Christian Schlesiger die Aufgabe per aufmerksamem Nachsetzen den zehnten Treffer zu erzielen. In der 38. Minute gab er damit sofort die Antwort ans Düsseldorfer Publikum. Pause und großer Beifall für das Adlerteam.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Kaarst blieb immer am Drücker, ließ nie nach, wechselte schnell und erarbeitete sich viele Chancen. Der heute fast arbeitslose Kaarster Keeper Dario Khazaei hielt bei den wenigen Gegenangriffen alles, was zu halten war und ließ keinen weiteren Treffer zu. Kaarst spielte beflügelt und konstant bis zur Schlussminute durch. Dank der zwei Tore von Luca Linde (53. und 59.) sowie zwischendurch noch das fünfte Tor von Sascha Drehmann war das Endergebnis von 13:3 perfekt. 


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