Himmelfahrt geht’s zum Pokalspiel

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Den Rostocker Nasenbären machen sich am Donnerstag auf den Weg zum TSV Bernhardwald. In der zweiten Runde des Skaterhockey-Pokal trifft der Bundesligist auswärts auf den Zweitligisten.

Und wenn die Warnowstädter am „Tag der Arbeit“ nach fast 700 Kilometern Anreise um 15 Uhr in der Vorwald-Arena auflaufen, treffen sie auf einen ihnen bis dato völlig unbekannten Gegner. Neu wird vor allem das Spiel auf einem Außenplatz mit Teerfläche sein, wobei sich die Ur-Nasenbären um Martin Russnak und Christian Ciupka sicher noch an Zeiten erinnern, wo sie selbst zum Spaß und bei Turnieren auf Freiflächen „gezockt“ haben.

Die Oberpfälzer aus der Nähe von Regensburg, die in der Spielzeit 2008 in der 2. Bundesliga Süd an den Start gehen, belegen nach vier Auswärts-Begegnungen zu Saisonbeginn aktuell mit fünf Zählern den sechsten Tabellenrang.

Für Rostock geht es nach dem Pokalsieg hektisch weiter. Kaum zurück geht es für die Spieler von Coach Dimitri Kramarenko am Samstag schon wieder zum „Road Trip“ Richtung Sauerland, wo man um 19:30 Uhr in der Skaterhalle am Langen Brauck die Schläger mit den Mendener Mambas kreuzen wird.

Die Giftschlangen, die sich vor der Saison mit einigen Akteuren aus dem 1b-Kader der Iserlohn Roosters verstärken konnten, liebäugelten in der Vorbereitung schon mit den Play-off-Plätzen, müssen sich nach der Serie von vier Niederlagen zu Beginn dieser Spielzeit jedoch neu ordnen. So stehen die Mendener bislang mit leeren Händen da.

Doch auch die kommenden Wochen halten für die Nasenbären nur Spiele in der Fremde parat. Ende Mai empfangen die Crash Eagles Kaarst den Aufsteiger, bevor es am 7. Juni auf geht nach Duisburg zu den Ducks, dem Vereins-Team von Bundestrainer Manfred Schmitz. Erst am 17. Juni sind die Warnowstädter dann wieder in heimischen Gefilden zu sehen, wenn man sich zu Hause in der Scandlines-Arena für die 3:7-Auswärtsniederlage bei den Samurai Iserlohn revanchieren wollen.