Highlander ziehen ins Halbfinale ein

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Die Highlander Lüdenscheid stehen bei ihrer ersten Play-off-Teilnahme überhaupt im Halbfinale der Skaterhockey-Bundesliga. Die Bergstädter entschieden auch das zweite Viertelfinale gegen die Uedesheim Chiefs mit 7:5 für sich und treffen nun am 1. November auf die Bissendorfer Panther.

Der Weg durch die „grüne Hölle“, den von den Neusser Vorstädtern so titulierten „Chiefs Garden“, er war ein erfolgreicher, wenngleich auch ein steiniger. Uedesheim legte los wie die Feuerwehr, hatte prompt nach einer Minute durch Muhs (Doual pariert glänzend, 1.), und Clemens (Latte, 2.) die Führung auf dem Schläger, die Meschke dann nach einem Bandenabpraller per Schlagschuss besorgte (5.). Die Highlander gaben ihre anfängliche Zurückhaltung aber rasch auf, festigten mit zunehmender Spielzeit vor allem ihren Defensivverbund – ein ausschlaggebender Faktor am Samstag. Auch vorne klappte es: Linke nutzte gleich die erste Überzahl zum Ausgleich. Vergab Svejda dann alleine vor Derings kläglich (16.), tauchte nach einem Wechsel-Fehler der Highlander, als bei drei gegen vier alle drei „Schotten“ Richtung Bande rollten, Clemens vor Doual auf – doch auf den überragenden Goalie-Routinier war nicht nur in dieser Szene Verlass. In einem im Vergleich zur Vorwoche hochklassigen, spannenden, ja mitreißenden Viertelfinale, das im zweiten Drittel trotz intensiv geführter Duelle gänzlich ohne Strafzeiten auskam, sorgte abermals Linke für die Führung, die Komor aus eigener Hälfte und für Doual kaum sichtbar egalisierte. Doual war es dann aber, der den nächsten Chiefs-Angriff zunichte machte, schnell umschaltete und Winzen in Szene setzte – 3:2. André Bruchs 4:2 stellte die Weichen weiter Richtung Sieg. Uedesheim kämpfte weiter, wenn auch nicht mehr entschlossen genug: Dank der Anschlusstreffer von Muhs und Meschke blieben die Chiefs auf Schlagdistanz, Svejda brach den Neussern dann aber endgültig das Genick: In Unterzahl markierte der Tscheche das 6:4, ehe der Goalgetter mit dem 7:4 das Halfinal-Ticket endgültig löste. Clemens 5:7 tat dem Jubel keinen Abbruch mehr...