Highlander verlieren erstes Halbfinale

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Zwei Wochen nach der Party gegen Augsburg blieb im ersten Play-off-Halbfinale in der Skaterhockey-Bundesliga beim HC Köln-West ein weiteres „Hockey-Wunder“ zwar aus, dennoch konnten die Highlander Lüdenscheid erhobenen Hauptes aus der Domstadt zurückkehren: 4:6 unterlagen die „Schotten“ am Samstagabend beim Deutschen Meister von 2006 und 2007, der Auftritt am Rhein macht aber durchaus Mut für das zweite Halbfinale am Samstag im BGL.

Dem zahlreichen Anhang der Highlander musste nur in den ersten 20 Minuten Angst und Bange werden, Köln startete furios: Schon nach 41 Sekunden schloss Müller eine Ablage von Robin Weisheit zur 1:0-Führung ab. Die Highlander waren technisch, aber vor allem läuferisch meilenweit unterlegen, liefen den Domstädtern nur hinterher. David Weisheit in Überzahl aus der Distanz sowie Bruder Robin (12.) schraubten das Ergebnis auf 3:0.

Erst nach und nach nahmen die Highlander den Kampf an und wehrten sich nach Leibeskräften: Rückkehrer Svejda hatte kurz vor der Drittelpause in Unterzahl (Bankewitz pariert) und nach dem Wechsel nach feiner Einzelleistung (28./drüber) die ersten Großchancen, ehe Elzner in Überzahl aus der Distanz die Kugel in die Maschen drosch - 1:3 (30.). Jetzt bestimmte das Krause-Team das Geschehen, weil es die Kölner früh und energisch störte und munter nach vorne agierte: Eefting traf aber nur den Pfosten und Versteeg zwang David Weisheit auch nur beinahe zu einem Eigentor (beide 31.). Aber dann: Elzner spitzelte den Ball irgendwie an Bankewitz vorbei, Svejda staubte ab (34.). Der Anschluss - hier ging noch was.

Auch die Kölner Antwort durch Esser zum 4:2 (38.) konterte Wortmann, dessen Schuss von der Unterlatte an den Rücken von Bankewitz prallte und von dort aus ins Tor rollte, im Gegenzug. Es war alles bereitet für ein spannendes Schlussdrittel.

Hier versetzte Müller den Lüdenscheider Hoffnungen einen frühen Dämpfer, als er die Kugel zum 5:3 an die hintere Torstange drosch (42.). Obendrein erhielten die Highlander nun vermehrt umstrittene Zeitstrafen (Svejda, Versteeg, Elzner). Der Holländer Versteeg hielt die Bergstädter mit seinem Treffer zehn Minuten vor Schluss aber im Rennen, doch ausgerechnet Svejdas dummen Ballverlust nutzte Kemmerling mit einem Schlagschuss eiskalt zum 6:4-Endstand aus. Da half es auch nichts mehr, dass Highlander-Coach Norbert Krause Mohr für einen zusätzlichen Feldspieler opferte. Bankewitz hielt den Sieg der Domstädter gegen Svejda und Versteeg (58./59.) fest.