Highlander feiern Nord-Meisterschaft

Highlander müssen unnötig zitternHighlander müssen unnötig zittern
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Als Hallensprecher Christian Desens die letzten zwei Spielminuten ankündigte, waren längst alle Zweifel beseitigt, die gut 250 Zuschauer in der IT-Consulting-Arena klatschten frenetisch: Durch einen 12:3-Sieg über die Skating Bears des Crefelder SC haben sich die Highlander Lüdenscheid die Nord-Meisterschaft in der Skaterhockey-Bundesliga gesichert - der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Und das bereits im zweiten Jahr ihrer Angehörigkeit zu Deutschlands Eliteliga.

Ein Selbstläufer war der zur Meisterschaft benötigte Sieg gegen das Tabellenschlusslicht keineswegs. Im Gegenteil. Die Bären diktierten im ersten Drittel klar das Geschehen gegen leicht überhebliche, vielleicht auch nervöse Bergstädter. Verdient gingen die Seidenstädter deshalb gleich zweimal durch U21-Nationalspieler Holthausen und nach T. Bruchs Ausgleich durch Keller in Führung. Das 2:2 (Balàsz) nach dem ersten Drittel - leicht schmeichelhaft.

Svejdas verschossener Penalty direkt zu Wiederbeginn ähnelte da einem Weckruf, mit einem Mal kam der Highlander-Zug ins Rollen. Binnen fünf Minuten drehten der jetzt wie entfesselt aufspielende Svejda (2) und Pickhardt den Spieß auf 5:2 um, Krefeld taumelte wie ein angeschlagener Boxer, dem Balàsz und wiederum Svejda nach Bürens Hoffnungsschimmer zum zwischenzeitlichen 5:3 den endgültigen Knock-Out versetzten.

Ehe die Highlander die Sektkorken endgültig knallen ließen, spielten sie mit dem Gast im Schlussabschnitt Katz' und Maus, gaben gegen Ende aber auch die Langzeitverletzten Dove und Engel sowie Back-Up-Goalie Opfermann ein Stelldichein.