Heißes Doppelwochenende in Büttgen – in jeder Hinsicht

Lesedauer: ca. 1 Minute

„The boys are back in town”. So könnte die Überschrift über die aus dem Urlaub zurückkehrenden Hockeyspieler lauten. Die dünne Spielerdecke vom Assenheimer Spiel bläht sich wieder auf Normalmaß auf. Damit verfügt Kaarst wieder mehr über Quantität. Die gute Qualität selbst eines kleinen Kaders bewiesen jedoch im Niddatal die zehn Feldspieler und zwei Torhüter eindrucksvoll. Dennoch ist es absolut notwendig an diesem heißen Wochenende über einen möglichst großen Kader zu verfügen, den der Trainer Jan Opial variabel einsetzen kann.

Wieder auflaufen werden in der Abwehr Christian Perlitz, Chris Glaubach und im Sturm Tim Hauck, Marc-André Otten, Torben Heitmüller und für ein Spiel Roy Lindner. Pascal Mackenstein kann nach seiner erlittenen Gehirnerschütterung aus dem Uedesheim Spiel noch nicht antreten. Damit können die Adler wieder mit 15 Feldspielern auftreten und hoffen noch kurzfristige weitre Verstärkungen aus dem Ausland zu bekommen. Die Begegnung mit den Highlandern wird nach dem 7:7 im Hinspiel und dem zuletzt ergatterten Punkt in Assenheim entscheidend das Tabellenbild verändern. Gewinnt Kaarst, geben sie die rote Laterne an ihren Gegner ab, bei einem Unentschieden und besonders bei einer Niederlage rutscht Kaarst immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Daran möchte die Mannschaft gar nicht erst seine Gedanken verschwenden sondern trainierte hart und konzentriert trotz tropischer Temperaturen unterhalb der Woche.

Am Sonntag wird das Anfang August ausgefallene Spiel gegen die Panther aus Bissendorf nachgeholt. Keine leichte Aufgabe, denn im Hinspiel unterlagen die Eagles nach schwacher Vorstellung klar und deutlich mit 12:3. Dennoch muss man die sonntägliche Partie auch unter dem Gesichtspunkt sehen, dass beide Mannschaften am Vorabend noch ein Meisterschaftsspiel haben. Dabei müssen die Gäste aus Niedersachsen zuhause gegen die Chiefs aus Uedesheim punkten, um in den Play-offs noch die günstigen ersten vier Plätze zu erreichen, damit man gegebenenfalls in der Best-of-Three-Serie zwei Heimspiele austragen darf. Außerdem müssen sie rund 300 Kilometer anreisen.

Klar ist also: Kaarst kann an beiden Tagen lautstarke und zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans gebrauchen.