Heimspielwochen gehen weiterAtting tricht auf Spaichingen

Heimspielwochen gehen weiterHeimspielwochen gehen weiter
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Denn das Hinspiel am 18. April in Spaichingen wurde nach einer 4:2-Führung noch mit 5:6 verloren. „Da haben wir noch etwas gut zu machen“, sagt Trainer Jürgen Amann. „Wir hatten damals 40 Minuten alles unter Kontrolle, dann aber das Spiel aus der Hand gegeben.“ Mit aktuell zehn Punkten aus acht Spielen in der noch äußerst schiefen Tabelle sind die Badgers derzeit Dritter, Atting ist hinter Tabellenführer Krefeld Zweiter.

Die Wölfe werden diesmal mit drei Reihen antreten können, müssen aber auf wichtige Spieler verzichten. Tim Bernhard (beruflich), der gegen Bockum (9:3) und Freiburg (17:1) am vergangenen Wochenende acht Tore erzielte, fehlt ebenso wie René Röthke (Tigers-Sommerfest). Die beiden Juniorenspieler Nico und Kevin Kroschinski sind mit ihrem Team beim TV Augsburg. „Aber es muss auch ohne sie gehen – und sollte es auch“, sagt Amann. „Wenn wir die Leistungen der letzten Spiele bringen, schaffen wir den Sieg – und der muss auch her.“

Amann lobte nach dem letzten Wochenende nicht nur seine Offensive, sondern vor allem die Defensive. „Wenn wir die drei Heimspiele gegen Deggendorf, Bockum und Freiburg zusammennehmen, haben wir nur fünf Tore kassiert. Fürs Skaterhockey ist das eine sehr gute Bilanz. Unsere Defensive steht wirklich hervorragend. Wir haben technisch und läuferisch sehr starke Spieler. Natürlich kann man Konter in der großen Halle nicht vermeiden, aber beispielsweise die Freiburger haben sich oft im Eins-gegen-eins gegen Florian Tkocz und Roman Schreyer versucht und hatten keine Chance. Gleichzeitig haben die beiden dann von hinten heraus super Pässe gespielt und so den Angriff ins Rollen gebracht.“

Vor Spaichingen hat er dennoch Respekt: „Sie sind immer ein unangenehmer Gegner gewesen. Ich erinnere nur an das Spiel vor vier Jahren. Da haben wir auch zuhause verloren. Sie können aus wenig viel machen und kämpfen immer bis zum Umfallen. Aber ich bin guter Dinge, dass es mit einem Sieg klappt.“ Spaichingens drittbester Scorer Elias Butz schiebt aber die Favoritenrolle klar an die Wölfe: „Wir werden unser Bestes geben. Natürlich müssen wir einen sehr guten Tag erwischen und Atting einen sehr schlechten, um dort etwas holen zu können.“ Für die Wölfe geht es also ganz klar darum, im Kampf um die ersten vier Plätze weitere Punkte zu holen. Doch die Konkurrenz bleibt auf den Fersen. Schwabmünchen, das in drei Spielen die volle Punktausbeute geholt hat, hat aber das schwere Auswärtsprogramm in Krefeld mit den Spielen gegen die Skating Bears und Bockum, Merdingen spielt das Derby in Freiburg.

Die Mammuts erwartet dabei noch eine größere Mammutaufgabe, denn NHL-Star Christian Ehrhoff spielt bereits am Freitagabend für die Skating Bears. Der 32-Jährige (über 800 NHL-Spiele) lief in den vergangene Jahren immer wieder für die Bears auf, zuletzt allerdings 2007.