Großer Kampf, keine Punkte

Hotdogs besiegen KollnauHotdogs besiegen Kollnau
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Wieder einmal gab das Team von Trainer Jens Hahn alles, doch was am Ende bleibt, ist ein weiterer vorübergegangener Spieltag (es war der elfte von 16), nachdem unverändert gerade einmal zwei jämmerliche Pünktchen auf der Habenseite der Hotdogs Bräunlingen in der Skaterhockey-Bundesliga zu Buche stehen. Denn gegen den Meister HC Köln-West verkaufte sich das Team zwar gut, unterlag aber mit 3:9 (1:1, 1:5, 1:3).

Der Deutsche Meister spielte in gewohnt souveräner Manier seinen Stiefel herunter und übernahm schnell die Kontrolle über die Begegnung. Der sehr starke Bräunlinger Torhüter Christian Uhde, der diesmal zwischen den Pfosten begann, konnte jedoch mit zahlreichen Glanzparaden einen frühen Rückstand verhindern. Gegen den satten Kracher von Nationalspieler Kai Esser aus der Distanz, war Uhde dann aber machtlos. Bräunlingen blieb aber weiter dran und hielt mit aller Macht dagegen. Den zahlreichen Fans, die auch gestern wieder in die Sporthalle Bräunlingen gepilgert waren, entging dies nicht. Und so honorierten sie den Einsatz ihrer Hotdogs mit lauten Anfeuerungsrufen und sparten nicht mit Beifall. Was zum Erfolg führte, denn noch im ersten Drittel kam Bräunlingen durch den gut aufgelegten Sebastian Schmid zum 1:1. Dem Ausgleich sollte kurz darauf sogar die erstmalige, vermeintliche Führung folgen. Doch die Schiedsrichter, erkannten dem Treffer die Gültigkeit ab.

Zu Beginn des Mitteldrittels wurden die Hunde eiskalt erwischt. Nachdem der Ball bei einer weiteren, im Grunde gut aufgezogenen Angriffswelle auf das von Bankewitz gehütete Kölner Gehäuse verloren ging, waren die Gäste mit dem allein gelassenen Christian Uhde im Bräunlinger Kasten gnadenlos und verwandelten zum 2:1, dem nur wenige Momente darauf gar das 3:1 folgte. Nach 23 Minuten war die Partie für den starken Schlussmann der Dogs vorüber, denn mehrfach widerkehrende Wadenkrämpfe verhinderten ein Weiterspielen. Für ihn übernahm nun Dominik Müller, der sich auch sogleich unter Dauerbeschuss sah, aber schnell in die Partie fand. Die Chancen der Bräunlinger häuften sich und dann war es erneut Sebastian Schmid, der – in dieser Phase nicht unverdient – seine Farben auf 2:3 heranbrachte. Der Ausgleich schien jetzt im Bereich des Möglichen, doch das Spiel war danach zerfahren, weil die Unparteiischen Strafzeit über Strafzeit gegen beide Mannschaften pfiffen. Aus den sich ergebenden Überzahl- bzw. Unterzahlsituationen wusste der Meister dann einfach mehr zu machen als die Dogs, deren Prunkstück bekanntlich das Spiel mit den Special Teams nicht wirklich ist. Und so zog der HC Köln-West bis zur zweiten Drittelpause auf 6:2 davon, eine Vorentscheidung zeichnete sich ab.

Doch auch im Schlussdrittel gaben sich die Gastgeber nicht auf. Der Einsatz wurde belohnt, als Kapitän Philipp Rosenstihl mit einem mächtigen Handgelenkschuss unter die Latte Bankewitz im Kölner Tor keine Chance ließ – 3:6. Köln war jedoch auch weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und beschoss das Tor von Dominik Müller aus allen Lagen. Der hielt zunächst aber alles, was zu halten war. Ausgerechnet bei einer weiteren Überzahl der Hotdogs fiel dann aber das 7:3 für den HC Köln-West per Alleingang, nachdem ein Kölner Spieler sich durchgekämpft hatte und Müller überwinden konnte. Die Treffer zum 3:8 und 3:9 beendeten letztlich in den Schlussminuten den Schlagabtausch der beiden Teams.

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