Glücklose Patriots im Pokal nach Bad FriedrichshallRhein-Main Patriots

Glücklose Patriots im Pokal nach Bad FriedrichshallGlücklose Patriots im Pokal nach Bad Friedrichshall
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der Donnerstag war nicht der der Patriots. Erst musste Tobias Etzel (Mandelentzündung) passen, dann zeigte man eine gute Leistung, war das bessere Team mit zahlreichen Chancen, nur das Toreschießen sollte an diesem Tag lange ein Geheimnis bleiben.

Ohne eigenes Tor und mit einem 0:2-Rückstand ging es somit ins Schlussdrittel gegen die Highlander aus Lüdenscheid. Das Team blieb dennoch ruhig und an ihr System gebunden. Mit Erfolg nach 43 Minuten war es Christian Unger, der den Bahn mit seinem Treffer brach. Nur 50 Sekunden später war es Dennis Berk, der den zu diesem Zeitpunkt mehr als verdienten Ausgleich markierte. Alle glaubten nun an einen Wende und die Patriots erarbeiteten sich weitere Chancen. In dieser Phase ein Spiel auf ein Tor und Lüdenscheid schien geschockt. Pfosten, Latte und der gut aufgelegte Jonas Mohr im Tor der Highlander verhinderten schlimmeres. In der 51. Minute war es jedoch Lüdenscheid, die wieder in Führung gingen. Andre Bruch war für die schmeichelhafte Führung verantwortlich. Eine diskutable Strafzeit, der unsicher wirkenden Unparteiischen war dann in der 54. Minute der Grund für das vierte Tor der Sauerländer. Die Patriots nun nicht mehr konzentriert, nutzten die Highlander dieses zu weiteren Toren. Den Schlusspunkt einer am Ende ärgerlichen Niederlage setzte Christian Unger 90 Sekunden vor dem Ende zum 3:7. „Zum Hockey gehören Tore und die haben wir heute trotz klarem Chancenplus und größeren Spielanteilen nicht in ausreichender Anzahl gemacht. Positiv ist Anzumerken, dass wir weiter taktisch diszipliniert agierten und viel Geduld zeigten, dass machen nicht viele Teams. Kritisieren kann ich momentan nur, dass sich meine Mannschaft nach dem 2:4 zu früh aufgegeben haben, doch wenn man den frustrierenden Spielverlauf einmal Revue passieren lässt nicht ganz unverständlich“, so das Fazit von Patriotscoach Patric Pfannmüller.

Jetzt heißt es Kopf frei kriegen und am Sonntag im Pokal in Bad Friedrichshall in die nächste Runde einziehen. Der Regionalligist aus Bad Friedrichshall ist für die Hessen kein Unbekannter, traf man bereits in der letzten Pokalsaison auf die Schwaben und zog mit einem sicheren 13:2-Erfolg in die nächste Runde ein. Auch in der Meisterschaft kreuzten sich schon die Wege der zwei Teams. Stieg man gemeinsam 2009 aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf, trennten sich am Ende der Spielzeit 2010 die Wege beider Teams. „Ziel der Mannschaft ist und bleibt das „Finale dehaam“ am 21.09.2013“, sagt Pfannmüller.