Gegen den Deutschen Meister ohne Chance

Hotdogs besiegen KollnauHotdogs besiegen Kollnau
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das war er dann wohl, der kleine, jedoch nicht ganz bedeutungslose Unterschied zwischen Deutschem Meister und Deutschem Zweitligameister, wie das Duell am Samstagabend vor dem Anpfiff noch verheißungsvoll von Bräunlingens Hallensprecher Hermann Mayer angekündigt worden war. Doch letztlich unterlagen die Hotdogs Bräunlingen in der Skaterhockey-Bundesliga dem HC Köln-West mit 1:10 (0:2, 0:4, 1:4).

Schon in den Anfangsminuten zeichnete sich ab, dass sich der Deutsche Meister in Bräunlingen keine Blöße geben werde. Es war noch keine Zeigerumdrehung vergangen, da sah sich Niklas Schuler im Tor der Dogs bereits mehrerer Angriffe ausgesetzt, die er jedoch vorerst noch allesamt entschärfen konnte. Bis zu Drittelsende allerdings hatten sich die Rheinos dann doch eine 2:0-Führung erspielt, die zu Beginn des Mittelabschnittes recht schnell auf 4:0 ausgebaut werden konnte. Alsbald konnte man das Gefühl bekommen, dass das befürchtete Schicksal nun nach und nach seinen Lauf für die Hunde nehmen würde. Und so kam es letztlich leider auch. Trotz einzelnen Angriffsversuche der Gastgeber blieb der Kasten von Kölns Schlussmann Bankewitz weiterhin wie vernagelt. Zur 34. Minute wechselte Bräunlingens Trainer Uwe Bührer die Schlussleute, für den erschöpften Niklas Schuler übernahm der nach wochenlanger Verletzungspause wieder genesene Dominik Müller zwischen den Pfosten der Hausherren. Doch auch Müller musste bis zum Drittelsende noch einen Treffer zum zwischenzeitlichen 0:6 hinnehmen.

Auch im Schlussabschnitt präsentierte sich der HC Köln-West als Spitzenmannschaft. Nicht ein Hauch von Nachlassen war den Rheinos anzumerken, anstatt dessen traf der Deutsche Meister weitere vier Male ins Schwarze, während es dem Interims-Captain, Michael Rosenstihl, vorbehalten war, in der 58. Minute den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:8 zu markieren. Michael Rosenstihl vertrat diesmal den aufgrund eines grippalen Infektes nur bedingt einsatzfähigen, eigentlichen Spielführer, Philipp Rosenstihl. Kurz vor Spielende holte sich Stürmer Andreas Bernstorff noch eine unnötige, gelbe Karte ab, ehe die Uhr kurz darauf mit den zwar stets bemühten, aber alles in allem einfach überforderten Gastgebern ein Einsehen hatte und die Partie beendete.

Trotz der deutlichen Klatsche gegen Köln gab es einzelne, erfreuliche Aspekte bei manchem Dogs-Akteur zu verzeichnen. In vorderster Front sei hier die Leistung von Jungstürmer Sebastian Lautemann zu nennen, der in all seinen Wechseln ein Beispiel an Einsatz darstellte und mehrfach drauf und dran war, sein Tor zu machen. Für Philipp Butkus war die Partie gegen Köln das Comeback nach seiner abgesessenen Rotsperre aus dem Atting-Heimspiel im März.

Größtes Sorgenkind momentan im Lager der Bräunlinger ist hingegen Stefan Ziegler: Er laboriert seit der Auswärtspartie in Düsseldorf an einer schweren Knieverletzung, bei der unter anderem ein Außenbandabriss vorliegt. Zieglers Ausfall gleichwertig zu kompensieren, ist für Trainer Uwe Bührer so gut wie unmöglich, Bräunlingen wird jedoch wohl oder übel noch eine ganze Weile auf ihn verzichten müssen.


Die geilste Zeit des Jahres! Alle Playoffspiele der PENNY DEL siehst du LIVE nur bei MagentaSport!   🤩📺🏒

💥 Alle Spiele der Eishockeys WM Live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV 👉 zum Turnierpass   🥅