Fortschritt trotz Remis

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Die SG Langenfeld Devils zeigten am Wochenende in Oberhausen eine respektable Leistung in der 2. Skaterhockey-Bundesliga, obwohl es letztlich nur zu einem 5:5 (1:3, 3:1, 1:1) reichte.

Nach dem miserablen Saisonauftakt steigerten sich die Teufel bereits in der zweiten Hälfte des letzten Heimspiels. Am Sonntag konnte das Team von Thomas Schütt daran nahtlos anknüpfen. Die Piranhas Oberhausen waren allerdings ein anderes Kaliber als die zuletzt geschlagenen Holtenau Huskys. Die Mannschaft aus dem Revier war gespickt mit Eishockeyspielern, teilweise sogar mit namhaften Profis wie Marcel Müller von den Kölner Haien.

Die Teufel schienen sich auf dem hervorragenden Platz in Oberhausen wohler zu fühlen, als zuletzt in der eigenen Halle, bei der der neu polierte Boden für Unmut sorgte. Weitere Sicherheit brachte das fehlerfreie Schiedsrichterduo. Bei vorangegangen Spielen waren die Devils aufgrund einer sehr kleinlichen Umsetzung der neuen Regeln immer wieder verunsichert.

Die Rahmenbedingungen stimmten also, Langenfelds Leistung ebenfalls. Mit dem Rumpelhockey der ersten Partien hatte dies nichts mehr zu tun. Hoch motiviert und vor allem deutlich sicherer präsentierten sich die Teufel zu Beginn. Nach einem unglücklichen Gegentor in eigener Überzahl, konnten die Teufel zunächst durch Kurt de Giorgi und dann durch Markus Kruber, jeweils im Powerplay, in Führung gehen. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Moritz Matzkies, ebenfalls in Überzahl, auf 3:1.

Am Anfang des zweiten Drittels hatten die Devils ihre stärkste Phase und erzwangen zahlreiche Torchancen. Allerdings fehlte den Teufeln teils das Glück und teils das Vermögen, diese in Zählbares umzusetzen. In der Folge wurden die Gastgeber wieder stärker und bogen das Verhältnis der Spielanteile zu ihren Gunsten um. Der glänzend aufgelegte Goalie der Devils, Jan Braun, wurde zunehmend gefordert und zeigte sein Können. In drei Situationen war er jedoch chancenlos und musste hinter sich greifen. Durch das Tor von Dominic Gladbach ging es mit 4:4 in den Schlussabschnitt.

Nun war zunächst wieder Oberhausen stärker und ging in der 52. Minute sogar erstmals in Führung. Die Devils steckten allerdings nicht auf und drehten das Spiel erneut. Das leichte übergewicht an Chancen wurde durch einen weiteren Treffer von Dominic Gladbach belohnt. Am Ende der Partie wurde das Spiel hektischer, beide Mannschaften hätten das Tor zum Sieg erzielen können, doch Jan Braun war in den letzten Minuten ebenso unbezwingbar wie sein Gegenüber. So blieb es bei einem letztlich gerechten 5:5-Unentscheiden. Nach dem Spiel war der Kapitän der Devils, Dominic Gladbach, noch zunächst etwas enttäuscht: „Wir hätten zu Beginn des 2. Drittels den Sack zu machen können, wenn wir noch ein oder zwei Tore nachgelegt hätten.“ Letztlich war er sich jedoch mit dem Trainer, Thomas Schütt, einig: „Unsere Leistungskurve zeigt nach oben. Wir haben deutliche Fortschritte gemacht und unser Spiel stark verbessert“. Zu dem zurück gewonnen Selbstvertrauen gesellt sich die Rückkehr von Fabian Jakobowski ins Team.

Die kommenden vier Spiele im Mai werden wohl für die Tabellensituation der Teufel wegweisend sein. Das nächste Spiel der Devils ist am Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr gegen Wilhelmshaven in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.

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