Fehlstart für den IHC AttingPenalty-Niederlage gegen Spaichingen

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Es war gleichzeitig die erste Heimniederlage nach zehn Siegen in Folge. Das komplette Jahr 2019 hatte man zuhause nicht verloren, die einzige Niederlage im Herbst 2018 gegen Kassel kassiert. „Spaichingen hat sich heute für eine tolle kämpferische Leistung selbst belohnt, Glückwunsch an die Badgers“, sagte Trainer Jürgen Amann.

Der sah mit Ausnahme des letzten Drittels ein äußerst zähes Spiel seiner Mannschaft, die auf Torhüter Raphael Heitzer sowie Martin Deichslberger und Patrick Tkocz verzichten musste. Dafür spielten die drei Juniorenspieler Elias Decker, Julian Bergbauer und Simon Steger.

Letzterer durfte sich im Schlussdrittel, als Amann seine Reihen bereits umgestellt hatte, über sein erstes Bundesligator freuen (48.) und sich von Amann ob seiner Leistung und Fitness ein Sonderlob abholte. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte Steger wenige Minuten später frei vor dem Tor den Ball am überragenden Badgers-Goalie Julian Käfer vorbei ins Tor gebracht.

Atting hatte in dieser Phase den 1:2-Rückstand nach 40 Minuten in einen 3:2-Vorsprung verwandelt und wirkte deutlich spritziger. Doch mit weiteren Treffern klappte es nicht. Zu oft stand Käfer mit der Fanghand oder dem Körper im Weg. Allein Tim Bernhard hatte zahlreiche Chancen auf dem Schläger, aber an diesem Tag überhaupt kein Schussglück. „Wir konnten aus unseren vielen Chancen kein Kapital schlagen, weil wir vor dem Tor einfach viel zu einfallslos agiert und es Käfer damit auch relativ einfach gemacht haben“, sagte Amann. „Das hat uns heute leider zwei wertvolle Punkte gekostet.“ Spaichingen traf im Schlussdrittel noch zwei Mal Aluminium – wie die Wölfe auch zuvor.

Fabian Hillmeier hatte seine Mannschaft mit einem Bauerntrick  (5.)in Führung gebracht, nachdem Käfer den Ball nicht festhalten konnte. Er sorgte auch für das 2:2 (45.) und das spätere 4:3 (55.) in Überzahl. „Aber mit vier Heimtoren kann man ein Skaterhockey-Spiel nur selten gewinnen“, sagte Amann, der sein Team aber ermutigte: „Ab dieser Woche gehts weiter.“ Am 4. April erwarten die Wölfe die Hilden Flames in eigener Halle. Dann können sie es besser machen.