Erster Heimsieg für die Breisgau Beasts

Kinderknecht-Festspiele in der JahnhalleKinderknecht-Festspiele in der Jahnhalle
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Mit einem 3:2 (0:0, 0:0, 3:2)-Erfolg gegen die Zweibrücker Snipers haben die Breisgau Beasts einen Platz in der Spitzengruppe der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd gefestigt und im Heimdebüt gleich den ersten Erfolg eingefahren.

Im Skaterhockey fallen für gewöhnlich sehr viele Tore, im Schnitt wurden in der bisherigen Zweitligasaison pro Spiel etwas mehr als zwölf Treffer notiert. Umso ungewöhnlicher also das, was sich am Sonntagmittag in der Jahnhalle abspielte, nach vierzig Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 0:0. Doch nicht, dass die beiden Teams offensiv auf Sparflamme gekocht hätten, im Gegenteil, 28:20 Schüsse für die Hausherren zeugten von viel Verkehr vor beiden Toren, deren „Besitzer“ allerdings so gar keine Lust hatten, einen Ball aus dem Netz zu fischen.

Die Torhüter auf beiden Seiten hätten sich an diesem Tag ein 0:0 redlich verdient gehabt, doch von Gyldenfeldt war es dann, der Müller in der 42. Minute mit einem schönen Schuss in den Winkel überraschte. Die Führung war wohl so etwas wie der Weckruf für die Freiburger, die nun noch einmal den Druck auf das Gästetor erhöhten. In Überzahl, war es Sebastian Weixler, der nach einer tollen Kombination über Andy Mauderer und Philipp Perin den Ausgleich herstellte (44.). Nun spielten beide Teams „Alles oder Nichts“, diverse Großchancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt bis sich Ralf Lux in der 58. Minute ein Herz fasste und von halbrechts aus der Distanz abzog. 2:1 für die Beasts. Eine Minute später erhöhte dann Andy Mauderer auf 3:1. Weixler hatte den Ball schön durchgesteckt und Mauderer trocken vollstreckte. Zweibrücken setzte nun natürlich alles auf eine Karte, und nachdem Geldreich die Strafbank drückte, die Snipers den Goalie vom Feld nahmen und somit 5:3-Überzahl für die Snipers herrschte, traf Nunold direkt aus dem Slot. 38 Sekunden vor Schluss reichte es für die Snipers allerdings nicht mehr, nochmals gefährlich vor das Freiburger Tor zu kommen.